10. Europäisches Basisgruppentreffen in Rimini
Teilgenommen haben 114 Frauen und Männer aus 31 Basisgemeinden/-gruppen aus 6 Ländern darunter 12 aus der Schweiz

Abschlusserklärung.pdf

 
Widerstehen!Schweizerisches Basisgruppentreffen 2019
Samstag, 19.1.2019 in Luzern
9.45 – 16.30 Uhr Pfarreizentrum St. Karl

News:
Lockerung des Waffenexportverbotes: Offener Brief der Basisgruppen-Bewegung Schweiz an den Bundesrat (24.6.18)
Für Download hier anklicken: Offener Brief


Kairos – den rechten Zeitpunkt erfassen
Schweizerisches Basisgruppentreffen 2014 in Nyon


Das Feuer neu entfachen!


Schweizerisches Basisgruppentreffen 2013 in Luzern



Impressionen vom Basisgruppen-Treffen in Genf
21. Januar 2012


pdf mit Bildern zum Downloaden
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Optionen, Praktiken und Herausforderungen
der Christlichen Basisgemeinschaften in Europa  
Anlässlich ihres Treffens im Mai 2011 in Brüssel und im Anschluss an die vorhergehenden Treffen in Edinburgh, Valladolid und Wien haben die Vertreterinnen und Vertreter der Basisgemeinschaften übereinstimmend die folgende „gemeinsame Identität der Christlichen Basisgemeinschaften“ formuliert.

1. Die Optionen
- Die Gemeinschaften nähren sich aus dem Evangelium, das die menschlichen Beziehungen befreit und verändert;
- sie sind lebendig, Orte des Lebens, meistens sind sie recht klein;
- sie stehen miteinander in Kontakt, sie leben vernetzt ;
- sie erlauben vielfältige, ökumenische und dadurch reichere Gestalten gemeinsamen Glaubens;
- sie stellen die menschliche Würde und die Entfaltung der Personen in die Mitte ihrer Inspiration; 
- sie teilen die vorrangige Option für die Armen;
- sie sind fest überzeugt, dass eine andere Welt und eine andere Kirche - ökumenischer, demokratischer und partizipativer - möglich sind.

2. Die gemeinsamen Praktiken
- Die gemeinschaftliche Feier und das Gebet;
- die kontextuelle Lektüre der Bibel, die die Geschichte und das Engagement in der heutigen Gesellschaft im Blick hat;
- die demokratische Ausrichtung und das Teilen der Verantwortungen und Dienste ohne Privilegien;
- der lebendige Austausch und die geschwisterliche Unterstützung;
- der kritische Blick auf die Institutionen und den Umgang mit der Macht in der Kirche;
- die sozialen, kulturellen und politischen Engagements.

3. Die Herausforderungen
- Die Implikationen, die die Immigration in Europa bringt, die kulturellen und religiösen Unterschiede und der Zugang zur Bürgerschaft;
- die Zunahme des Rassismus, der Aufstieg des Rechtsextremismus und die Bedrohung unserer Demokratien;
- die kontinuierliche Ausbreitung des Neoliberalismus, die Ökonomisierung aller Lebensbereiche und die sozialen Spaltungen, die sie zur Folge haben; 
- die unbarmherzige Profitorientierung, die die Dimension der Gnade und des Geschenks in den menschlichen Beziehungen zerstört;
- die fehlende Respektierung der Menschenrechte, insbesondere derjenigen kollektiver, politischer und kultureller Natur;
- die Abwesenheit der Jungen in vielen unserer Gemeinschaften, Kirchen und Institutionen allgemein;
- die Schwierigkeit, unsere Art des Glaubens und Lebens weiterzugeben;
- der Kontakt mit den Gemeinschaften in Zentral- und Osteuropa, um die unterschiedlichen Gesichter der Kirche sichtbar zu machen.  


   
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