40. Geburtstag der TheBe


"Was wir sind, sagt mehr, als was wir sagen" (Toni Peter, 1953-1998)

Am 19. November hat die Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe) in Luzern ihren 40. Geburtstag gefeiert - auch unter Beteiligung von Frauen und Männern der BG-Bewegung Schweiz.
Die trostlosen Realitäten dieser Welt kamen zur Sprache, die Zeichen der Hoffnung, die wir ausmachen, wurde benannt, und der Horizont des Reiches Gottes aufgerissen, auf das hin wir die Orte unserer All-Tage mitzugestalten suchen. Oder um es mit Franz Segbers bzw. Adolf Grimme zu sagen: "Als Sozialist kann man Christ sein. Als Christ muss man Sozialist sein." Als Sozialistin kann frau Christin sein. Als Christin muss frau Sozialistin sein. Und die Kopie eines Fotos von Toni Peter, die José Amrein, einer der Referenten und Mitglied der BG Küssnacht, im Saal aufgehängt hatte, erinnerte wortlos daran, dass das, was wir sind, immer mehr sagt als das, was wir sagen.


Referat von Franz Segbers, Konstanz, Herausforderungen und Perspektiven für befreiende Praxis und gelebte Solidarität
pdfReferat_Franz_Segbers_Befreiungstheologie_im_Wandel.pdf

Text/Input von Gaby Zimmermann, Theologin, Kesswil SG
pdfGedicht_Hoffnungs-Los_Gaby_Zimmermann.pdf

Text/Input von José Amrein-Murer, Theologe, Küssnach a/Rigi
pdfDer_Blick_zurück_nach_Vorne_José_Amrein-Murer.pdf

Text/Input von Josef Estermann, Theologe, Bern
pdfJosef_Estermann_Impulse_aus_dem_Süden_Kontextuelle_Theologien_aus_der_sog._Dritten_Welt.pdf


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José Amrein-Murer erinnert sich - unter dem  Bild von Toni Peter, einem der Mitbegründer der TheBe - an ein Jahrzehnt der Theologischen Bewegung.

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Franz Segbers bei seinem Referat mit anschliessendem Resonanz-Raum.

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Die Geburtstagstorte - gestiftet von den befreundeten Organisationen Neue Wege und RESOS.

Dorothy Day (1897-1980)


Vor 125 Jahren wurde die katholische Journalistin, Sozialaktivistin und Mystikerin Dorothy Day in New York geboren.
Aus Anlass dieses besonderen Geburtstages einer Frau, deren ganzes Leben Engagement für Benachteiligte und Kampf für Frieden und Gerechtigkeit war, organisiert das Ökumenische Institut der Uni Luzern einen Vortrag von Dr. Monika Bauer, Zürich, mit anschliessender Diskussion.


Mittwoch, 30. November 2022   /   Uni Luzern (Hörsaal 7)
18.15 - 20.00 Uhr

"Niemand hat ein Recht, sich hinzusetzen und hoffnungslos zu sein. Es gibt noch viel zu tun!"
Impulse der Friedensaktivistin und Mystikerin Dorothy Day (1887-1980) für die Ökumene

Dorothy


Genossin in Christus: zum Leben der katholischen Anarchistin Dorothy Day (Neue Wege, 2017)
pdfMonika_Schumacher-Bauer_Genossin_in_Christus.pdf


Und noch ein Filmtipp:
Am Dienstag, 22. November 2022, strahlt ORF 2 um 22.35 Uhr ein Porträt über die Enkelin von Dorothy Day aus: Martha Hennessy.
Gestern heilig, heute kriminell? Eine Christin im Kampf für Gerechtigkeit - ein Film von Cristina Yurena Zerr.
pdfGestern_heilig_heute_kriminell_Eine_Christin_im_Kampf_für_Gerechtigkeit.pdf

Casa común


Zur Gruppe der Schweizerinnen und Schweizer, die Teil der Casa común im Kontext der 11. Vollversammlung des ÖRK in Karlsruhe war, gehörten auch die Theologin Esther Gisler Fischer und der Theologe Peter Bernd.

Unter der Überschrift "Das Leben ist nicht verhandelbar" gibt der Priester aus Biel im Pfarrblatt Angelus Anteil an persönlichen Eindrücken.

Esther Gisler Fischer brachte gemeinsam mit anderen Frauen feministische Perspektiven auf Friedenskulturen und Sicherheit in die Casa común ein. Sie organisierte den Vortrag "Sorge um den Frieden statt Profit mit Waffen" von Heidi Meinzolt und setzte auf einem Podium ein grosses Fragezeichen hinter den KAMPF für Frieden.
Die Zürcher Pfarrerin stellte auch Care-Arbeit in den Kontext von Krieg und Frieden und schreibt in ihrem unten stehenden Bericht dazu: "Meist von Frauen geleistet hält Care das Gefüge der Gesellschaft zusammen und trägt täglich zum Sicherheitsempfinden aller bei. Für eine geschlechtergerechte Form des Friedens muss Care-Arbeit als Friedensförderung anerkannt und gerechter verteilt werden Denn je besser die Bedingungen, unter denen sie erbracht wird, desto eher können Gewaltstrukturen durchbrochen werden."

Zwei lesens- und bedenkswerte Kurz-Lektüren.


pdfLeben_ist_nicht_verhandelbar.pdf

pdfCasa_Comun_Esther_Gisler_Fischer.pdf

Erwägungen


Die aktuellen "Erwägungen" - der TheBe-Beilage zur Zeitschrift Neue Wege - tragen die Überschrift "Gegen das Schweigen der Kirchen", gegen das Schweigen der Kirchen zu Ungerechtigkeit in Wirtschaft und Politik, nota bene.

Gerade im Kontext der Konzernverantwortungsinitiative wurde Kirchen und Hilfswerken vorgeworfen, dass sie sich (zu viel) in Dinge einmischen würden, die sie nichts angingen. Die angedrohten finanziellen Konsequenzen haben da und dort ihre Wirkung nicht verfehlt.
Die "Erwägungen" betonen die Notwendigkeit, warum sich die Kirchen nie zum Schweigen bringen lassen dürfen, wo Menschen ausgebeutet und arm gemacht werden.

Mit Beiträgen u. a. von Esther Gisler Fischer, Pierre Bühler, Viktor Hofstetter und Christoph Albrecht.


pdfErwägungen_September_2022.pdf

Aufruf an die 11. Vollversammlung des ÖRK


"Die Welt brennt an vielen Orten: Der Klimawandel lässt überall Wälder brennen, Getreide wird verbrannt, das unzählige Menschen vor Hunger bewahren könnte. Die Corona-Pandemie verändert alle Agenden. Im Krieg um die Ukraine wird der Konflikt um eine neue Weltordnung ausgetragen. Die Reichen werden immer unverschämter und die Armen immer mehr beschämt. Den vielen Krisen liegt eine einzige Frage zugrunde: Wo ist dein Bruder? Wo deine Schwester?"

Mit diesen Worten beginnt der Aufruf von Franz Segbers und Martin Glück bzw. Kairos Europa an die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), die Anfang September in Karlsruhe stattgefunden hat.

Der eindringliche Appell wurde von der Basisgruppen-Bewegung Schweiz mitgetragen.


Der Aufruf im Wortlaut:
pdfAufruf_an_die_VV_des_ÖRK_2022_Karlsruhe.pdf

RomeroTage 2023


Zum Vormerken
RomeroTage 2023
Donnerstag/Freitag/Samstag, 23./24./25. März 2023 in Luzern

Erzbischof Oscar Romero


Genauere Angaben folgen

Ökumenische Herbsttagung 2022


Ökumenische Herbsttagung
Frieden schaffen ohne Waffen?
Die Rolle von Kirchen und Zivilgesellschaft in der Friedensförderung

Samstag, 29. Oktober 2022
08.45 - 16.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Johannes (Wylerstrasse 5), Bern


Eine Ökumenische Herbsttagung, die die Hilflosigkeit und die Empörung angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum Anlass nimmt, gemeinsam über kirchliche und zivilgesellschaftliche Strategien in Kriegszeiten nachzudenken.
Viele dem Frieden verpflichtete Menschen sind gelähmt angesichts der rohen Gewalt. Der überall hörbare Ruf nach Aufrüstung erschreckt. Der Krieg in der Ukraine hat in Erinnerung gerufen, was Kriege und bewaffnete Konflikte an vielen Orten der Welt für die Be völkerung bedeuten. Sie sind eine Bankrotterklärung der Menschheit. Der giftige Mix von Nationalismus, säkularen oder religiösen Ideologien und Militarismus funktioniert auch im 21. Jahrhundert. Menschen werden mitgerissen und sind bereit ihr Gegenüber zu vernichten.
-   Hat Gewaltfreiheit angesichts imperialer militärischer Macht ausgedient?
-   Gibt es gar keine Wahl zwischen Realpolitik und der Perspektive konsequenter Gewaltfreiheit? 
-   Welche Handlungsoptionen haben Kirche und Zivilgesellschaft, die in Kriegszeiten ein Fragezeichen setzen?

Wir wollen besser verstehen, Sorgen teilen, 
die Lähmung überwinden und gemeinsam nach Wegen zum Frieden suchen.


pdfOeME-Flyer.pdf

Basisgemeinde Wulfshagenerhütten


Die Basisgemeinde Wulfshagenerhütten im Norden Deutschlands hat eine neue, sehr sehenswerte Homepage, die in das Sein und Wirken der vielgestaltigen christlichen Arbeits- und Lebensgemeinschaft eintauchen lässt:
https://basisgemeinde.org/

Weiter hat der NDR zwei Fernsehsendungen über die Gemeinschaft produziert:
1    Tischlerei und Nächstenliebe
2     Kloster oder Kommune

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/klosterkueche/Die-Basisgemeinde-Tischlerei-und-Naechstenliebe,klosterkueche486.html 

JV TheBe, RESOS und Neue Wege


Zum Vormerken:
Die Jahresversammlungen der TheBe, der RESOS und der Freundinnen und Freude der Neuen Wege finden auch im kommenden Jahr nacheinander am gleichen Tag und Ort statt.

Samstag, 3. Juni 2023

Alles Weitere folgt später.

40 Jahre TheBe


Solidarität und Befreiung heute
Jubiläumstagung zu 40 Jahren Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe)
Mit Dr. theol. Franz Segbers, Konstanz

Samstag, 19. November 2022
09.15 - 16.30 Uhr, Sentitreff (Baselstrasse 21), Luzern

Weitere Gäste:
-   José Amrein-Murer, Theologe
-   Sepp Estermann, Theologe
-   Verena Keller, Vorstand TheBe
-   Gaby Zimmermann, Theologin

Mitglieder der TheBe erhalten eine persönliche Einladung.


pdfFlyer_40_Jahre_TheBe.pdf

Kompaktseminar Befreiungstheologie


Abschlussveranstaltung der Reihe "Kompaktseminar Befreiungstheologie"
Gespräch mit Franz Hinkelammert, Costa Rica


Freitag, 4. November 2022
16.00 - 22.00 Uhr, RomeroHaus Luzern (oder via Zoom)


Von Anfang an stand in den Kompaktseminaren Befreiungstheologie das Denken und Wirken des Theologen und Ökonomen Franz Hinkelammert aus Costa Rica im Zentrum - um seine Kritik an der kapitalistischen Moderne aus der Perspektive des messianischen Reich Gottes.
"Die Demokratie muss nicht marktkonform sein, der Markt jedoch muss demokratiekonform sein" (Franz Hinkelammert).

Das Online-Gespräch mit ihm bildet den Abschluss der befreiungstheologischen Kompaktseminare.
Eine herzliche Einladung zur gemeinsamen Teilnahme.


Anmeldung und Informationen
Josef Estermann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


pdfFlyer_Abschlusseminar.pdf

Aufruf an die 11. Vollversammlung des ÖRK


Im selben Sturm, aber nicht im selben Boot!

Im Auftrag der Initiative Casa Comun 2022 hat Kairos Europa zusammen mit einer internationalen ökumenischen Redaktionsgruppe einen Aufruf an die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) verfasst.
Es ist ein eindringlicher mahnender Text, der für mich in der Reihe der biblisch-prophetischen Texte steht.
Auch die Basisgruppen-Bewegung Schweiz hat den Aufruf "unterzeichnet".

"Wir rufen die Vollversammlung des ÖRK in Karlsruhe dazu auf, einen Bund gegen die herrschende Weltordnung zu schliessen und in Wort und Tat entschieden Widerstand zu leisten. Deshalb erneuern wir zurückliegende Beschlüsse der ökumenischen Bewegung und fordern im Einklang mit Papst Franziskus: Wir brauchen eine Ökumene der Religionen, Glaubensgemeinschaften und aller Menschen zum Schutz der Mutter Erde und aller, die diese schöne Erde bewohnen. Die Zeit drängt."

Der Aufruf im Wortlaut:
pdfAufruf_an_die_VV_des_ÖRK.pdf

Casa común


Casa común - Ort der Begegnung für eine prophetische Ökumene
Im Rahmen der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK)

1. - 7. bzw. 2. - 5. September 2022
Stadtkloster St. Franziskus, Karlsruhe


Programm
1. September     Ökonomie, Kapitalismus, Finanzen und Digitalisierung
2. September     Klima
3. September     Heilung und Befreiung
4. September     Krieg und Frieden
5. September     Migration
6. September     Feminismus
7. September     Globalisierung und Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich

Die Casa común will ein Ort der Begegnung, des Gebets, des Hörens und Lernens sein, an dem die notwendigen Fragen der Zeit an die Kirchen gestellt und diskutiert werden.
Wenn du daran interessiert bist, vom 2. – 5. September als Gruppe Teil der Casa común zu sein,
dann melde dich doch bis 30. Juni 2022 bei Jacqueline Keune
(TheBe), Luzern
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einige Hotelzimmer sind reserviert.


Offizieller Flyer der Veranstaltenden der Casa común
pdfFlyer_Casa_comun.pdf

Flyer der TheBe zur gemeinschaftlichen Teilnahme
pdfFlyer_Reise_nach_Karlsruhe_Casa_comun.pdf

Zeitung zur Casa común
https://casa-comun-2022.de/wp-content/uploads/2022/04/OeVI-Zeitung-1-final.pdf

Berner Ostermarsch 2022


Frauen und Männer aus den BGs von Genf, Küssnacht, Luzern-Nord und -Süd sowie Nyon gemeinsam am Ostermarsch.
Von li nach re: Jacqueline H., Mireille, Verena, Pierre, Robert, Luitgard und Urs.
Auf dem Bild fehlen Alex, Konrad und Jacqueline K.

04 Kopie


Entwurf für ein Osterlied

Die Erde ist schön, und es lebt sich
leicht im Tal der Hoffnung.
Gebete werden erhört. Gott wohnt
nah hinterm Zaun.

Die Zeitung weiß keine Zeile vom
Turmbau. Das Messer
findet den Mörder nicht. Er
lacht mit Abel.

Das Gras ist unverwelklicher
grün als der Lorbeer. Im
Rohr der Rakete
nisten die Tauben.

Nicht irr surrt die Fliege an
tödlicher Scheibe. Alle
Wege sind offen. Im Atlas
fehlen die Grenzen.

Das Wort ist verstehbar. Wer
Ja sagt, meint Ja, und
Ich liebe bedeutet: jetzt und
für ewig.

Der Zorn brennt langsam. Die
Hand des Armen ist nie ohne
Brot. Geschosse werden im Flug gestoppt.

Der Engel steht abends am Tor. Er
hat gebräuchliche Namen und
sagt, wenn ich sterbe:
Steh auf.


Rudolf Otto Wiemer

Nationale Friedenskundgebung


Samstag, 2. April 2022
13.30 Uhr  /  Schützenmatte, Bern

Umzug und Schlusskundgebung mit Ansprachen und Musik

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Seit einem Monat herrscht in der Ukraine Krieg. Weltweit und auch in der Schweiz sind Menschen empört über die Gewalt und bewegt von der Not der Bevölkerung.
Ein breites Bündnis ruft am 2. April zum Frieden auf,  verlangt Hilfe für die Betroffenen und Sanktionen gegen das Putin-Regime.

Die zentralen Anliegen der Friedenskundgebung sind: 

1     Frieden jetzt
Die Schweiz soll sich aktiv einsetzen für einen sofortigen Waffenstillstand und den vollständigen Abzug der russischen Truppen. Es braucht eine internationale Untersuchung der begangenen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen.

2     Hilfe für die Betroffenen
Humanitäre Unterstützung für Flüchtende vor Ort und in den Nachbarländern, grosszügige und diskriminierungsfreie Aufnahme von Flüchtenden aus den vom Ukraine-Krieg betroffenen Ländern in der Schweiz. Frauen brauchen zusätzliche Unterstützung, da Krieg und die damit einhergehende Vertreibung die Gefahr sexualisierter Gewalt stark erhöhen.

3     Kein Geld für Putins Regime:
Harte Sanktionen gegen das Putin-Regime, rasche Verringerung der Abhängigkeit von russischem Öl und Gas. 

4     Friedensförderung auch in Zukunft:
Humanitäre Einsätze und eine aktive Friedenspolitik im Rahmen der OSZE und der UN-Charta stehen für uns im Zentrum.

Jahrestag Aufstand Tibet


Am 10. März 2022 jährt sich der Aufstand des tibetischen Volkes von 1959 gegen die Unterdrückung Chinas bereits zum 63. Mal.
Zum Zeichen dafür hängt jeweils für kurze Zeit die Flagge Tibets am Rathaus von Küssnacht am Rigi - dem Wohnort und auf Initiative von José Amrein-Murer, Mitglied der BG Küssnacht und seit Jahren engagiert in der "Gesellschaft schweizerisch-tibetische Freundschaft" (gstf).

Im Leserbrief von José Amrein, der in einer Lokalzeitung veröffentlicht wurde, schreibt er:
"Die tibetische Flagge flattert nicht nur für das tibetische Volk. Sie flattert ebenso für die Uiguren, die Mongolen, die Christen, für all die Millionen unterdrückter Menschen in China und auch für all die Völker dieser Erde, die sich nach Freiheit sehnen. Jetzt besonders für das ukrainische Volk."


Hier der ganze Brief im Wortlaut
pdfLeserbrief_Tibet.pdf

Für Frieden


Ora et Labora
Kontemplation und Aktion
Mystik und Politik


Demo Bern Ukraine Februar 2022 Kopie
Ein Teil der BG Luzern-Nord mit "zugewandten Orten" an der Friedensdemo


Nach der grossen Friedensdemo in Bern das tägliche
Gebet um Frieden

Lukaskirche Luzern
Montag - Samstag   /   18.00 Uhr
Reformierte und katholischen Kirche der Stadt Luzern


pdfFlyer_Friedensgebet.pdf

Friedensdemo für die Ukraine


Wir fodern Frieden für die Ukraine und ganz Europa!
Samstag, 26. Februar 2022   /   12.00 Uhr   /   Schützenmatte Bern

Organisierende
Junge Grüne, Grüne, SP, JUSP, GSoA, Campax, Schweizerischer Friedensrat, Frauen* für den Frieden (u. a.)



Selber kann ich kaum fassen, was (in) der Ukraine geschieht, was Einzelne in ihrem Machtwahn, der sich von keiner menschlichen Regung anrühren, geschweige denn erreichen lässt, an Verheerung anrichten können und wollen.
So bin ich einfach froh, dass es Gelegenheit gibt, mit der eigenen Sprachlosigkeit irgendwo hinzustehen, auch mit der Hoffnung, dass Wladimir Putin und alle die anderen eines schönen Tages zur Rechenschaft gezogen werden für das, was sie unzähligen von völlig unbescholtenen Frauen und Männern und völlig wehrlosen Kindern und ihren Seelen antun.

Jacqueline


Flyer
pdfWir_fordern_Frieden.pdf

Gespräch mit Franz Hinkelammert


Gespräch mit Franz Hinkelammert
Abschluss der Reihe «Kompaktseminare Befreiungstheologie» 

Freitag, 22. April 2022
16.00 - 22.00 Uhr   /   RomeroHaus Luzern oder virtuell per Zoom


Seit 2004 findet jährlich das sog. «Kompaktseminar Befreiungstheologie» statt.
Dabei stand von Anfang an das Denken und Werk des Theologen und Ökonomen Franz Hinkelammert (Costa Rica) im Zentrum.  Immer ging es um Kritik an der kapitalistischen Moderne aus der Perspektive des messianischen Reich Gottes.
«Die Demokratie muss nicht marktkonform sein, der Markt jedoch muss demokratiekonform sein», heisst es im neuesten Buch Hinkelammerts («Gott wird Mensch und der Mensch macht die Moderne», 2021, Exodus).   
Da es aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, die Kompaktseminare fortzusetzen, soll ein Online-Gespräch mit Franz Hinkelammert die Reihe beenden. Das erwähnte Buch wird die thematische Grundlage sein.
Angefragt fürs Gespräch sind auch bisherige Referentinnen wie Brigitte Kahl und Ulrich Duchrow.


Voranmeldung und Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Flyer folgt!

TheBe-Reise nach Karlsruhe


Freitag, 2. September - Montag, 5. September 2022
Unser gemeinsames Haus - Casa comun!
TheBe-Reise an die Vollversammlung des ÖRK nach Karlsruhe

Vom 31. August - 8. September 2022 findet die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen nach über einem halben Jahrhundert zum ersten Mal wieder in Europa statt. Deutsche ökumenische Basisinitiativen möchten das Grossereignis kritisch-konstruktiv mit dem Projekt "casa comun" begleiten - u. a. das Institut für Theologie und Politik in Münster.

Die TheBe-Arbeitsgemeinschaft ITP, die nach Wegen der Unterstützung des Instituts sucht und mit ihm den Kontakt pflegt, organisiert eine gemeinsame Fahrt nach Karlsruhe, um sich mit Gleichgesinnten und Weggefährtinnen austauschen, noch besser vernetzen und von der weltweiten ökumenischen Basis-Bewegung für unser eigenes Engagement bestärken zu lassen.

Wir freuen uns, wenn du mit dabei bist.
Daniel Ammann-Neider, Jacqueline Keune, Maria Klemm, Jacob Schädelin, Erwin Troxler (AG ITP)


Vorankündigung und Kontakt
pdfCasa_comun_Karlsruhe_2022_Vorankündigung.pdf

Seligsprechung Rutilio Grande, El Salvador


"In unserem Land ist es praktisch illegal, ein echter Christ zu sein" (Rutilio Grande)

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Am 22. Januar 2022 wurde Rutilio Grande, der 1977 von Grossgrundbesitzern ermordete Priester aus El Salvador, seliggesprochen.
Norbert Arntz vom Institut für Theologie und Politik erinnert an den "Kronzeugen für die Kirche der Armen".


Zum Artikel von Norbert Arntz, ITP,  Münster
pdfZur_Seligsprechung_von_Rutilio_Grande.pdf 

RomeroTage 2022


RomeroTage 2022
(im RomeroHaus, Luzern)
«Stimmen der Hoffnung»

«Tag für Tag war das, was er sagte, das, was uns am Leben hielt. Seine Predigten war das meisterwartete Ereignis der ganzen Woche. Ich arbeitete in den Gemeinden von San Ramón, und am Sonntag ging ich zu Fuss von zu Hause zur Kathedrale. Und ich brauchte kein Radiogerät mitzunehmen, um seine Predigt zu hören, weil ich sie den ganzen Weg entlang hörte. Es gab kein Haus, dessen Bewohner nicht ihr Radio eingeschaltet hätten, um ihn zu hören. Mein ganzer Weg war Predigt! So als gäbe es eine Radiokette und im ganzen Land nur einen Sender» (Martina Guzmán, Zeitzeugin Oscar Romero)

RomeroRadio


Donnerstag, 24. März 2022 (19.30 - 20.30 Uhr)
Politisches Nachtgebet
«Die Ordnung zu stören mit unseren Rufen nach Brot, die Ruhe zu stören mit unseren Märschen zum Licht, die Hoffnungslosigkeit zu stören mit unseren Träumen vom Leben» (aus Peru)
Gestaltung: Li Hangartner, Jacqueline Keune
Musik: Marianne Bühlmann, Mirjam Bühlmann 

Ohne Anmeldung


Freitag, 25. März 2022 (18.30 – 20.00 Uhr)
Podiumsdiskussion
Stimmen der Hoffnung aus dem Süden
"Hoffnung braucht Mut" - Kolumbien fünf Jahre nach Friedensschluss

Fünf Jahre nach Ende der Friedensverhandlungen ist die Bilanz in Kolumbien durchzogen. Offiziell hat sich der bewaffnete Kampf auf das politische Parket verlagert. Doch die Gewalt ist vielerorts noch grösser als vorher. Wo bleibt der Frieden? Trotz eines Friedensgerichtes ist Gerechtigkeit in weiter Ferne.
Expertinnen und Experten sprechen über die grossen Herausforderungen für das Land:
-   Mirjam Kalt, Kolumbienspezialistin
-   Philipp Lustenberger, Co-Head Mediation Program Swisspeace
-   Dr. Enzo Nussio, Center for Security Studies der ETH Zürich
-   Annina Schlatter, Religionswissenschaftlerin/Einsatzleistende in Kolumbien
Die Teilnahme ist auch via Live-Stream auf www.comundo.org/romerosaal möglich.


Samstag, 26. März 2022 (9.15 – 14.00 Uhr)
RomeroTagung (mit Brunch)
Stimmen der Hoffnung aus dem Norden
Mit
-   Milena Hess, Klima-Aktivistin
-   Renate Metzger-Breitenfellner, Engagierte im Bereich Asyl/Migration, Mitgründerin HelloWelcome
-   Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenaktion
-   Tina Siegenthaler, Biolandwirtin Hofkooperative Solawi ortoloco

Unter Mitwirkung von Radio LoRa

Anmeldung bis 18. März an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


Für alle Veranstaltungen gelten die aktuellen Corona-Massnahmen.

Wir freuen uns auf bestärkende Begegnungen!
Bethlehem Mission Immensee (BMI)  /  Comundo  /  Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe)


Flyer Romerotage 2022
pdfFlyer_RomeroTage_2022.pdf

Flyer Freitagabend
jpegFlyer_Podiumsdiskussion_Romerotage_2022.jpeg

Weg der Menschenrechte


Klimaschutz - ein Menschenrecht!
"Weg der Menschenrechte" von Immensee ins RomeroHaus in Luzern

Samstag, 23. April 2022

Für die Bewältigung der ökologischen Krise braucht es ein fundamentales Umdenken: Die Natur soll nicht länger als Gegenstand von Ausbeutung und als Ressource, sondern als lebendiger Organismus verstanden uund behandelt werden. Alle Lebewesen sind Teil dieses Organismus. Öko-Spiritualität fördert das Bewusstsein der Verbundenheit von Mensch und Natur und das Gefühl der gegenseitigen Bezogenheit.
Der diesjährige «Weg der Menschenrechte» von Immensee nach  Luzern will diesen Themenkreis beleuchten und zu einem Umdenken anregen.

Referierende
-   Felix Keller, Glaziologe/Klimaspezialist, Samedan
-   Klimaaktivist:innen "Fridays for Future"

Musik
Felix Keller (Geige), Luzia Studer (Gitarre), Anita Baumgartner (Akkordeon)

Kosten
30.00 Franken (inkl. Teehalte, Brötchen auf dem Weg, Suppe in Luzern)

Veranstaltende
Comundo und Verein Bethlehem Mission Immensee

15.45 Uhr     Besammlung Innenhof Wohnprojekt "Im Bethlehem", Immensee
16.15 Uhr     Einstimmung
16.45 Uhr     Aufbruch (14 km Wegstrecke mit thematischen Stationen)
22.30 Uhr     Abschluss im RomeroHaus Luzern

Anmeldung bis 15. April an Comundo


Flyer
pdfWeg_der_Menschenrechte_2022_Ausschreibung.pdf

Konzernverantwortung


Obwohl eine Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 29. November 2020 die Volksinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen - zum Schutz von Mensch und Umwelt" angenommen hat, die Konzernverantwortungsinitiative aber am Ständemehr gescheitert ist, sucht die Konzernlobby immer neu nach Schlupflöchern, um für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden nicht wirklich geradestehen zu müssen.
Am 3. Dezember 2021 nun hat der Bundesrat beschlossen, dass der Gegenvorschlag mit den besagten Schlupflöchern für die Grosskonzerne in Kraft treten soll, obwohl dieser im Vernehmlassungsverfahren rund 20'000 kritische Antworten erfahren hat.

Mit Inseraten wollen die InitiantInnen der Konzernverantwortung darauf aufmerksam machen, wie der Bundesrat mit politischen Schachzügen Grosskonzerne doch wieder in ihrer Verantwortung für angerichtete Schäden entlastet.

Das Protestinserat kann mit dem eigenen Namen mitgetragen werden:
www.konzern-initiative.ch/protest-inserat/

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Ich freue mich, wenn ihr die wichtige Sache auch unterstützt.
Jacqueline

Synodaler Prozess


An zwei Abenden hat sich die BG Luzern-Nord mit je einem der 12 vorgegebenen Themen der Umfrage der Bistümer Basel, Chur und St. Gallen auseinandergesetzt. Im Verlaufe des Austausches haben sich in den Teilnehmenden Bedenken bzgl. der Anlage der Befragung gemeldet. Weil sie darüber nicht einfach hinweggehen wollten und konnten, haben sie (nach Beteiligung an der Umfrage - siehe ganz unten) ihr Unbehagen Ende November den verantwortlichen Bischöfen und dem Unternehmen, das die Umfrage durchführt, in einem Brief mitgeteilt.
Hier der Wortlaut:


An die Bischöfe Joseph Bonnemain, Markus Büchel, Felix Gmür
An gfs.bern.ag


Sehr geehrte Bischöfe
Sehr geehrte Zuständige von gfs.bern.ag

Als kleine Basisgruppe haben wir uns von der Einladung «Wir sind ganz Ohr für Ihre Stimme» beteiligen lassen. Dafür haben wir zwei Abende vorgesehen, an denen wir uns mit den Themenfeldern 4 und 5 auseinandersetzen wollten, da diese einen unmittelbareren Bezug zu uns haben denn andere.
Im Verlaufe des Austausches aber hat sich in uns Widerstand zum vorgegebenen Verfahren zu regen begonnen. Wir möchten diesen in drei Punkte fassen, von denen uns der dritte der wichtigste ist.

1
Zum Umfang
der Befragung
Sie erwarten oder wünschen sich doch von möglichst vielen Menschen Antworten auf nicht weniger denn 27 Fragen. Fragen, die sich nicht mit einem Ja oder Nein beantworten lassen, sondern eine vertieftere und entsprechend zeitaufwendige Besprechung bedingen.
Diese Anlage widerspiegelt für uns auch eine der Ursachen, an denen die Amtskirche krankt: dass sie nur noch wenig Bezug zur Alltagsrealität heutiger Menschen hat. Oder auf die Umfrage gemünzt: Vielleicht hätte eine Kirche, die sich auch kurzfassen kann, auch grössere Nähe zur Lebenswirklichkeit der Menschen.

2
Zum Inhalt der BefragungZum einen vermissen wir das explizite Benennen von brennenden Themen wie Machtausübung, sexueller Missbrauch und Zerstörung von Menschen, Diskriminierung von bestimmten Gruppen, systemische Abwertung von Frauen, Klerikalismus, Glaubwürdigkeit der Kirche etc.
Zum anderen empfinden wir Fragen wie «Wo fühlen Sie sich in der Kirche als Frau, queere Person etc. gehört/nicht gehört?» als keine echten Fragen, weil die Antworten darauf seit Jahren auf dem Kirchentisch liegen.

3
Zur Form der Befragung
Wenn uns jemand zusagt, dass sie oder er ganz Ohr für uns ist, dann erwarten wir, dass auch tatsächlich zugehört wird und sich jemand wirklich für uns und unser Eigenes interessiert – was uns auf dem Herzen liegt, was uns auf der Seele brennt. So sind wir davon ausgegangen, dass wir auf Ihre Fragen auch unsere Antworten geben können.
Nun aber ist die Befragung so angelegt, dass wir unsere eigenen Stimmen nur sehr bedingt einbringen können, weil wir sie in erster Linie in vorgegebene Antwortschubladen unterbringen müssen – abgesehen von den 400 freien Zeichen, die zur Verfügung stehen.

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Zum Vormerken IV


Jahresversammlungen 2022
-   Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung (TheBe)
-   Vereinigung der Freundinnen und Freunde der Neuen Wege
-   Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz (RESOS)

Samstag, 11. Juni 2022


Olten

Zum Vormerken III


Ostermarsch 2022
Klima schützen, Frieden schaffen!

Das Thema des kommenden Ostermarsches 2022 wendet sich der existentiellen Krise zu, die im Hintergrund der Pandemie immer noch einer konsequenten Lösung harrt, dem Klimawandel, der für Ungezählte längst zur Klimakatastrophe geworden ist. Die Veränderungen der Umwelt durch die Klimaerwärmung verursachen Ressourcenknappheiten, die sich wiederum in Konflikten äussern und bestehende Konflikte verschärfen. Ohne Klimagerechtigkeit kein Friede.
Trotzdem kommt die globale Klimapolitik nur schleppend und wenig wirksam voran. Das Geschäft mit Kriegsmaterial floriert hingegen weltweit. Jahr für Jahr wird mehr Geld für Rüstungsgüter ausgegeben und die Logik der militärischen Aufrüstung dominiert nach wie vor das breite Sicherheitsverständnis. Die betroffene Zivilbevölkerung leidet und Klimaveränderungen und Konflikte treiben Millionen Menschen in die Flucht.
Unser Land könnte bei der Abfederung des Klimawandels eine Vorbildrolle einnehmen, statt durch Investitionen in milliardenschwere Rüstungsprojekte Kriege mit zu finanzieren.

Ostermontag, 18. April 2022


Bern (vom Eichholz an der Aare auf den Münsterplatz)


Flyer
pdfFlyer_Ostermarsch_2022.pdf

Zum Vormerken II


RomeroTage 2022
Stimmen der Hoffnung

DO   24. März 2022         Politisches Nachtgebet (19.30 - 20.30 Uhr)
FR     25. März 2022         Abendveranstaltung: Südstimmen der Hoffnung (18.30 - 20.00 Uhr)
SA     26. März 2022         Tagung: Nordstimmen der Hoffnung (9.15 - 14.00 Uhr)

RomeroHaus, Luzern

Veranstaltende: BMI, Comundo, TheBe

Zum Vormerken I


Kirche?NordSüdUntenLinks!
Offenes Treffen des theologischen Netzwerks

Warum braucht es Theologie, um die Gesellschaft von unten links zu verändern?
Warum braucht es den Blick von unten links, um redlich Theologie zu treiben?

Donnerstag, 17. März 2022
18.15 - 20.45 Uhr


Le Cap, Predigergasse 3, Bern (Saal Nicolas Manuel)


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Schweigen für den Frieden 2022


"Das Schweigen für den Frieden bringt auf leise, aber kraftvolle Art zum Ausdruck, dass uns oft die Worte fehlen, um auf das Elend von Flüchtlingen, von Krieg, Hunger und Unterdrückung weltweit zu reagieren. Mit dem Schweigekreis setzen wir ein Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit gegen die Gleichgültigkeit. Menschen mit prekärem Aufenthalt wie Asylsuchenden und Sans-Papiers gilt unsere Solidarität. "

Auch in 2022 wieder.
Immer donnerstags.
18.30 - 19.00 Uhr

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Foto: José Amrein


Wann und wer
pdfSchweigen_für_den_Frieden_2022.pdf

4. Treffen der sozialen Bewegungen der Welt


Am 16. Oktober hat das vierte weltweite Treffen der Volksbewegungen bzw. der sozialen Bewegungen mit Papst Franziskus stattgefunden.
Norbert Arntz vom Institut für Theologie und Politik in Münster hat die starke, Mut und Hoffnung machende Ansprache des Papstes übersetzt.


Liebe Schwestern, liebe Brüder!

1. Liebe Gesellschaftspoetinnen und -poeten
So möchte ich Euch ansprechen, Gesellschaftspoeten, denn Ihr seid gesellschaftliche Poetinnen und Poeten, weil Ihr die Fähigkeit und den Mut habt, Hoffnung zu wecken, wo es nur Verwerfung und Ausgrenzung gibt. Poesie bedeutet Kreativität, und Ihr belebt die Hoffnung; mit Euren Händen versteht Ihr, die Würde jedes einzelnen Menschen, die Eurer Familien und die der Gesellschaft insgesamt mit Land, Wohnung und Arbeit, mit Achtsamkeit und Gemeinsinn anzuspornen. Dafür danke ich Euch, denn Euer Engagement ist ein authentisches Wort. Es widerlegt die scheinheiligen, oft geschliffen vorgetragenen Verschleppungsversuche, denen Ihr selbst ausgesetzt wart – bzw. denen so viele unserer Geschwister ausgesetzt sind. Aber wenn ich an Euch denke, dann bin ich davon überzeugt, dass Euer Engagement vor allem ein Zeichen der Hoffnung ist. Wenn ich Euch vor Augen habe, werde ich davon überzeugt, dass wir nicht dazu verdammt sind, einer Zukunft entgegenzugehen, die weiterhin auf Ungleichheit und Ausgrenzung, auf Verwerfung oder Gleichgültigkeit fußt, einer Zukunft, in der Privilegien eine unsichtbare, unbesiegbare Macht verleihen bzw. Ausbeutung und Missbrauch übliche Methoden zum Überleben darstellen. Nein! Ihr versteht es sehr gut, darauf immer wieder hinzuweisen. Dafür sage ich Euch Dank.

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Friedensschweigen in Luzern


Kornmarkt (Rathausplatz), Luzern
Immer am Donnerstag
18.30 - 19.00 Uhr

Eine herzliche Einladung zur schweigend-beredten Solidarität in Gemeinschaft mit bedrängten und bedrohten Menschen auf der ganzen Welt.


Die konkreten Daten und die Verantwortlichen finden sich hier:
pdfFlyer.pdf

Kapitalismus als Religion


Online-Fachtagung via Zoom (Präsenzteilnahme ausgebucht)
Kapitalismus als Religion
Aus Anlass des 100. Erscheinungsjahres von Walter Benjamins gleichnamigem Textfragment

29. - 31. Oktober 2021  (Frankfurt am Main bzw. digital)


Programm

Freitag, 29. Oktober

17.00 Uhr          Zusammenhang von befreiungstheologischer Götzenkritik und Benjamins These Kapitalismus als Religion (Michael Löwy)
19.00 Uhr          Die Zeit des Kapitals und ihre messianische Unterbrechung (José Antonio Zamora)

Samstag, 30. Oktober

09.00 Uhr          Schuldbegriff, perpetuum mobile und Unterbrechung (José Antonio Zamora, Kuno Füssel, Ottmar John)
11.30 Uhr          Schuld - Verschuldung - Übermensch (Julia Lis, Andreas Hellgermann, Alberto Moreira)
15.30 Uhr          Zum Religionsbegriff bei Walter Benjamin (Dick Boer,  Michael Brie, Michael Ramminger)
18.00 Uhr          Messianische Unterbrechung oder Transformation (Herbert Böttcher, Alan Coelho, Michael Löwy)

Sonntag, 31. Oktober

09.30 Uhr          Das Was und Wo des Anderen der kapitalistischen Vergesellschaftung / 1 (Jörg Rieger, Alberto Moreira , Julia Lis)
11.30 Uhr          Das Was und Wo des Anderen der kapitalistischen Vergesellschaftung / 2 (Michael Ramminger, Thomas Seibert, Carlos Angarita)


DSC 0487 Kopie
Dr. Michael Ramminger und Dr. Julia Lis vom ITP in Münster an der Jahresversammlung vom 11. September 2021 von TheBe, RESOS und Neue Wege in Luzern - zum überaus bedenkenswerten und anregenden Thema der Fachtagung


Details: https://www.itpol.de/fachtagung-kapitalismus-als-religion/
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kosten: Spende ans ITP

Ökumenische Herbsttagung 2021


Sorge um das gemeinsame Haus - churches4future
Die ökumenische Bewegung und die Rolle der Kirchen angesichts der aktuellen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Klima-Gerechtigkeit

Samstag, 6. November 2021
Evangelisches Gemeinschaftswerk (Nägeligasse 9), Bern

Die Bewahrung der Schöpfung - aktuell zugespitzt in der Klimafrage - ist ein zentrales Thema der ökumenischen Bewegung an der Vollversammlung des ökumenischen Rates 2022 in Karlsruhe. Die verschiedenen Bewegungen, von Papst Franziskus und Teile der römisch-katholischen Kirche bis zur Klimabewegung in ihren unterschiedlichen Gruppen von Jung bis Alt, finden sich an der ökumenischen Herbsttagung zusammen.
Gemeinsam sollen Umwelt und Gerechtigkeit als Anliegen der Ökumene erkannt und vertieft werden.

Detailprogramm
pdfFlyer_mit_Anmeldung.pdf

Online-Anmeldung
https://www.refbejuso.ch/strukturen/oeme-migration/veranstaltungen/oeme-herbsttagung/

Forum Offene Katholizität FOK


Abschlussveranstaltung

Prophetische Kirche Schweiz nach KoVI
Arbeiten und Leben an der kirchlichen Basis jenseits von strukturellen Blockaden

Samstag, 9. Oktober 2021   /   9.30 - 19.30 Uhr
RomeroHaus Luzern

Wie kann die Kirche ihre prophetische und befreiende Kraft entfalten?
Wie können Glaube und Theologie konkret Partei ergreifen?
Auf welche gesellschaftlichen Herausforderungen muss Kirche reagieren?
Wo zeigt sich der Stachel des Evangeliums?

Seit fast 20 Jahren lädt das Forum für Offene Katholizität (FOK) zu Gesprächen über Brennendes an der Schnittstelle von Kirche, Theologie, Gesellschaft, Politik und Kultur ein.
Mit einer letzten kritischen Auseinandersetzung beendet das Forum, das vom verstorbenen Pastoraltheologen Leo Karrer mitbegründet worden ist, seine Tätigkeit.

Programm
pdfFOK_Abschlussveranstaltung.pdf

Jahresversammlung TheBe, Neue Wege und RESOS mit Vortrag ITP, Münster


Samstag, 11. September 2021
Jahresversammlungen mit Rahmenprogramm durch das Institut für Theologie und Politik, Münster

Pfarreisaal St. Anton, Luzern (Langensandstrasse 5)

Jahresversammlungen
09.00 - 09.25 Uhr     Eintreffen und Kaffee
09.30 - 10.30 Uhr     JV TheBe
10.45 - 11.45 Uhr     JV Religiö-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz (RESOS)
11.50 - 12.50 Uhr     Picknick am Mittag
13.00 - 14.30 Uhr     JV Freundinnen und Freunde der Neuen Wege

Rahmenprogramm
14.45 - 16.45 Uhr     Inputs von Dr. Julia Lis und Dr. Michael Ramminger, Institut für Theologie und Politik, Münster

Messianischer Glaube gegen die Zertrümmerung des Seins
Was Walter Benjamin einer Theologie der Befreiung zu sagen hat

Was haben wir angesichts dieser Zeitdiagnose der kapitalistischen Totalität noch entgegenzusetzen? 
Was trauen wir den messianischen Versprechen des Christentums noch zu?
Wie gelingt es uns, die Möglichkeit einer anderen Welt, bewohnbar für alle, offenzuhalten?


Jahresversammlung TheBe mit Julia Lis und Michael Ramminger vom ITP Münster

Jahresversammlung TheBe mit Julia Lis und Michael Ramminger vom ITP Münster
Jahresversammlung 2021 von TheBe, RESOS und Neue Wege in Luzern - mit dem ITP.

Tagung zu Kurt Marti


Tagung zum 100. Geburtstag von Kurt Marti (1921 - 2017)
Theopoesie - zur Aktualität eines Programms
Zeitgenossenschaft und Zeugnise - Kurt Martis poetische Theologie heute

Montag, 30. August 2021
Universität Zürich
Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie

"Der Himmel, der kommt, das ist die fröhliche Stadt und der Gott mit dem Antlitz des Menschen" (Kurt Marti).


Mit Peter Sloterdijk
Veranstalter: Michael Goldberg, Prof. Dr. Ralph Kunz, Dr. Andreas Mauz

Auf der Suche nach Gerechtigkeit


Tagung
Auf der Suche nach Gerechtigkeit
Zur sozialen Frage in drei Religionen

Samstag, 26. Juni 2021 (Beginn um 9.30 Uhr)
Evang. Kirchgemeindezentrum Rorschach

Mit
Prof. Dr. Franz Segbers, Professor für Sozialethik, Konstanz  (Gespräche mit/zwischen Juden, Christen und Moslems)
Jochi Weil-Goldstein (Gerechtigkeit aus jüdischer Sicht)
Lejla und Nexhla Medii (Die soziale Frage im Islam)


Organisation: Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz
Anmeldung: Verena Keller,  Vorstand RESOS, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Klima der Gerechtigkeit schaffen


Die Schweiz - eines der klimaschädlichsten Länder der Erde

"Unter dem Strich wird der Klima-Fussabdruck der Schweiz nicht kleiner, sondern grösser. Global betrachtet gehört die Schweiz bezüglich CO2-Verursachung pro Person zu den klimaschädlichsten Ländern. Nur Staaten wie die USA und Kanada, die Golfstaaten und Australien, Singapur oder Hongkong stehen noch schlechter da."
(Aus dem druckfrischen Positionspapier von Caritas Schweiz)


Klimagerechtigkeit schaffen
pdfPositionspapier_Klimagerechtigkeit_de.pdf

Schlussdokument des Treffens der Basisgemeinden Italiens


Solidarität mit Flüchtlingen

Coronabedingt hat das nationale Treffen der italienischen Basisgemeinden vom 1./2. Mai 2021 auf digitale Weise stattgefunden.
Es stand unter der Überschrift "Untergang des Christentums oder Zeit der Erneuerung?"

Die Versammlung hat dabei ein Schlussdokument verabschiedet, das die Empörung über das Verhalten jener Mittelmeerländer zum Ausdruck bringt, die tatenlos zugesehen haben, wie vor wenigen Tagen ein Schiff mit 130 Flüchtlingen an Bord vor der Küste Libyens gesunken ist. Die Länder hatten es abgelehnt, Hilfe zu koordinieren.
Die Versammlung fordert die EU eindringlich dazu auf, das Thema des unsäglichen Leidens von Migrantinnen und Migranten zuoberst auf die politische Traktandenliste zu setzen.


Die Schlusserklärung im Wortlaut:
pdfSchlussdokument_F_E.pdf 

Weg der Menschenrechte


Das Geschäft mit dem Tod
Waffenhandel und Rüstungsgeschäfte im Fokus

Samstag, 8. Mai 2021   /   15.45 - 22.30 Uhr
Fussweg vom Missionshaus Bethlehem in Immensee nach Luzern ins RomeroHaus

Mit Inpulsreferaten von
-   Jo Lang, alt Nationalrat, Historiker, GSoA-Vorstand, Mitglied des Initiativkomitees der «Korrekturinitiative»
-   Jona Studhalter, Grossstadtrat Junge Grüne Stadt Luzern, Student angewandte Psychologie und Koch
-   Michelle Meyer, Co-Präsidentin Junge Grüne Luzern, Vorstand Junge Grüne Schweiz, Studentin Politikwissenschaft

Laut dem Internationalen Friedensforschungsinstitut SIPRI wurden 2019 weltweit 1‘917 Milliarden US-Dollar für Rüstungsgüter ausgegeben. Die Schweiz scheint auf den ersten Blick mit 5,15 Milliarden (Zuwachs 7,3 %!) keine nennenswerte Rolle zu spielen. Aber bei den Rüstungsgeschäften, die sich seit 2000 verdoppelt haben, mischt unser Land bei verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen kräftig mit – und profitiert vom Geschäft mit dem Tod.

Besammlung
15.45 Uhr im Innenhof des Wohnprojekts «Wohnen im Bethlehem»


Ausschreibung
pdfFlyer_Weg_der_Menschenrechte.pdf


Der Anlass wurde coronabedingt abgesagt und wird auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

"Schrei der Erde, Schrei der Armen"


Am Samstag, 17. April 2021, wurde vom Haus am Dom, Frankfurt, eine Online-Tagung  durchgeführt zu 50 Jahren "Teología de la liberación" von Gustavo Gutierrez - die Veröffentlichung des Buches gilt als Geburtsstunde einer Thelogie der Befreiung.

Inhalte des befreiungstheologischen Thementages waren:
-   Die Zerstörung des amazonischen Regenwaldes als kirchlich-theologische Herausforderung (Dr. Sandra Lassak, Pfr. Thomas Schmidt)
-   Befreiungstheologie gestern, heute, morgen (Prof. Dr. Leonardo Boff)
-   Aktuelle Herausforderungen der Theologie der Befreiung in Europa (Prof. Dr. Stefan Silber, Dr. Magdalena Holztrattner)
-   Reallabore einer befreienden Theologie (u. a. Benedikt Kern)

Es lohnt sich, in die aufgezeichnete Tagung hineinzuhören und -schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=i0r9A85ohrY

Walter Benjamins prophetisches Erbe


Das Institut für Theologie und Politik (ITP) in Münster hat aus Anlass des 100. Jahrestages der Publikation von Walter Benjamins Fragment "Kapitalismus als Religion" (1921) einen internationalen Sammelband herausgegeben. Die einzelnen Beiträge verknüpfen Benjamins These, nach der der Kapitalismus ähnlich befriedigend wie Religion auf menschliche Nöte und Qualen wirke, mit befreiungstheologischen Perspektiven und fragen nach Formen von Vergesellschaftung jenseits von Kapitalismus.
Walter Benjamin (1892 - 1940), Philosoph und Marxist, erörtert in seinem Fragment die Parallelen und Unterschiede von Kapitalismus und Religion.

Kuno Füssel/ Michael Ramminger (Hg.):
Kapitalismus: Kult einer tödlichen Verschuldung. 
Walter Benjamins prophetisches Erbe 
Edition ITP-Kompass, Bd. 34, Münster 2021 , 364 Seiten, 22,80 €

Bestellbar unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kompaktseminar Befreiungstheologie


Earth is angry - #we too
Für mehr Klimagerechtigkeit, erst recht in Zeiten der Pandemie

Samstag, 5. Juni 2021   /   9.00 - 14.30 Uhr
Kirchgemeindehaus Johannes, Bern
Mit anschliessender Demo auf dem Bundesplatz


Flyer
pdfAusschreibung.pdf


Die Tagung wurde abgesagt bzw. soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Ostermarsch 2021


Yes, we care!
Digitale Durchführung Ostermarsch 2021

https://ostermarschbern.ch/?lang=de




Auch der Ostermarsch 2021 kann nicht vor Ort durchgeführt werden.
Als Alternative werden ab dem 20. März Redebeiträge online geschaltet, die sich mit feministischer Friedenspolitik auseinandersetzen.
Der digitale Ostermarsch 2021 fordert ein grösseres Care-Bewusstsein in allen Lebensbereichen.
Auch in der Corona-Krise sind es wesentlich Frauen, die sich um Pflegebedürftige und den sozialen Zusammenhang kümmern. Wie oft tragen sie in Krisen- und Konfliktzeiten die Hauptlast, Aufmerksamkeit aber erfahren jene, die über Macht verfügen und die Weichen stellen.

Der Ostermarsch 2021 fordert, dass
-   die Care und Hausarbeit ökonomisch und sozial anerkannt wird, durch bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Partizipation
-   das gesamte Wirtschaftsleben an seinem Nutzen für die Gemeinschaft gemessen wird
-   der Nationale Aktionsplan «Frauen, Frieden und Sicherheit» auf politischer Ebene rasch umgesetzt wird
-   die Schweiz bei ihren internationalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Engagements den Schutz der Menschen- und Umweltrechte sowie die Förderung der Geschlechtergleichstellung priorisiert.


Flyer
pdfFlyer_Ostermarsch.pdf

Politisches Nachtgebet 2021


RomeroTage 2021

Aus dem Politischen Nachtgebet vom 24. März 2021 -
dem 41. Jahrestag der Ermordung von Erzbischof Oscar Romero -
im Rahmen der RomeroTage:

«Mich könnt ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit!» (Oscar Romero)
Ungezählte sind es, Namhafte und Namenlose, die ihr Leben auf der Suche nach und im Einsatz für Gerechtigkeit verloren haben –
die erschossen wurden, die in die Luft gesprengt wurden, die erschlagen, die geköpft, die vergewaltigt, die verbrannt und zu Tode gefoltert wurden.

Uns alle konntet ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit!
-       Ignacio Ellacuría, Ignacio Martín-Baró, Segundo Montes, Amando López, Jesuiten, 16. November 1989, San Salvador
-       Elba Julia Ramos, Hausangestellte, und ihre Tochter Celina, 16. November 1989, San Salvador
-       900 Kinder, Frauen und Männer, Guerilla-Bezichtigte, 10. bis 12. Dezember 1981, El Mozote, El Salvador
-       Dietrich Bonhoeffer, 9. April 1945, KZ Flossenbürg
-       Alan Kurdi aus Syrien, drei Jahre, 2. September 2015, angeschwemmt am türkischen Ferienstrand Bodrum
-       Bischof Juan José Conedera, 26. April 1998, Guatemala-Stadt
-       Martin Luther King, 4. April 1968, Memphis
-       Daphne Caruana Galizia, Journalistin, 16. Oktober 2017, Malta
-       Ján Kuciak, Journalist, 21. Februar 2018, Vel’ká Mača, Slowakei
-       34 streikende Minenarbeiter, 16. August 2012, Marikana, Südafrika
-       Edwin Chota, Jorge Ríos, Leoncio Quinticima, Francisco Pinedo, Kämpfer gegen die illegale Abholzung des Regenwaldes, 1. Sept. 2014, Peru
-       Natalja Estemirowa, Menschenrechtsaktivistin, 15. Juli 2009, Waldstück bei Gasi-Jurt, Inguschetien
-       Berta Cáceres Flores, Aktivistin für die Rechte indigener Völker, 3. März 2016, La Esperanza, Honduras
-       Sherap Ngawang, 15 Jahre, Demonstrantin für die Unabhängigkeit Tibets, 15. Mai 1995, Lhasa
-       2'600 Demonstrierende der Demokratiebewegung, 3./4. Juni 1989, Peking
-       Giovanni Falcone, Richter, 23. Mai 1992, Palermo
-       1’700 Angehörige des Maya-Volkes, Sommer 1982, Guatemala
-       Hevrin Khalaf, Frauenrechtlerin, 12. Oktober 2019, Rojava, Syrien
-       Safia Hama Dschan, Frauenrechtlerin, 25. September 2006, Kandahar, Afghanistan
-       Cecilia Oba Tito, Frauenrechtlerin, 9. November 2014, Juba, Sudan
-       Sabeen Mehmud, Frauenrechtlerin, 24. April 2015, Karachi, Pakistan
-       Erzbischof Janani Luwum, 16. Februar 1977, Kampala, Uganda
-       Luciano Romero Molina, Gewerkschaftsführer, 10. September 2005, Valledupar, Kolumbien
-       Steven Biko, Bürgerrechtler, 12. September 1977, Pretoria, Südafrika
-       Liu Xiaobo, Systemkritiker, 13. Juli 2017, Shenyang, China
-       Oscar Alberto Martínez Ramírez, 25, und seine zweijährige Tochter Valeria, 23. Juni 2019, zwischen Mexiko und den USA im Rio Grande
-       Victor Jara, Sänger und Dichter, 16. September 1973, Santiago de Chile
-       Pfarrer David Tanko, Friedensvermittler, 29. August 2019, Taraba, Nigeria
-       Sophie und Hans Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf, Kurt Huber, Widerstandsbewegung «Weisse Rose», 22. Februar, 13. Juli, 12. Oktober 1943, München-Stadelheim
-       Juliano Mer Khamis, Friedensvermittler, 4. April 2011, Dschenin, Westjordanland
-       Rutilio Grande, Priester, 12. März 1977, Aguilares, El Salvador
-       Oscar Romero, Erzbischof, 24. März 1980, San Salvador

Uns alle konntet ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit!

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