Kapitalismus als Religion


Online-Fachtagung via Zoom (Präsenzteilnahme ausgebucht)
Kapitalismus als Religion
Aus Anlass des 100. Erscheinungsjahres von Walter Benjamins gleichnamigem Textfragment

29. - 31. Oktober 2021  (Frankfurt am Main bzw. digital)


Programm

Freitag, 29. Oktober

17.00 Uhr          Zusammenhang von befreiungstheologischer Götzenkritik und Benjamins These Kapitalismus als Religion (Michael Löwy)
19.00 Uhr          Die Zeit des Kapitals und ihre messianische Unterbrechung (José Antonio Zamora)

Samstag, 30. Oktober

09.00 Uhr          Schuldbegriff, perpetuum mobile und Unterbrechung (José Antonio Zamora, Kuno Füssel, Ottmar John)
11.30 Uhr          Schuld - Verschuldung - Übermensch (Julia Lis, Andreas Hellgermann, Alberto Moreira)
15.30 Uhr          Zum Religionsbegriff bei Walter Benjamin (Dick Boer,  Michael Brie, Michael Ramminger)
18.00 Uhr          Messianische Unterbrechung oder Transformation (Herbert Böttcher, Alan Coelho, Michael Löwy)

Sonntag, 31. Oktober

09.30 Uhr          Das Was und Wo des Anderen der kapitalistischen Vergesellschaftung / 1 (Jörg Rieger, Alberto Moreira , Julia Lis)
11.30 Uhr          Das Was und Wo des Anderen der kapitalistischen Vergesellschaftung / 2 (Michael Ramminger, Thomas Seibert, Carlos Angarita)


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Dr. Michael Ramminger und Dr. Julia Lis vom ITP in Münster an der Jahresversammlung vom 11. September 2021 von TheBe, RESOS und Neue Wege in Luzern - zum überaus bedenkenswerten und anregenden Thema der Fachtagung


Details: https://www.itpol.de/fachtagung-kapitalismus-als-religion/
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kosten: Spende ans ITP

Ökumenische Herbsttagung 2021


Sorge um das gemeinsame Haus - churches4future
Die ökumenische Bewegung und die Rolle der Kirchen angesichts der aktuellen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Klima-Gerechtigkeit

Samstag, 6. November 2021
Bern

Gemeinsam sollen Umwelt und Gerechtigkeit als Herzensanliegen der Ökumene erkannt und vertieft werden.
Einblicke in verschiedene theologische und praxisbezogene Ansätze sollen sichtbar machen, wo die ökumenische Bewegung steht und wie sie zu gemeinsamem Aufbruch und Bewegung ermutigen kann.

Programmpunkte
-   Input ÖRK (Agnes Aboum)
-   Input zur Enzyklika "Laudato si"
-   Filmausschnitt "Der Mann seines Wortes" von Wim Wenders zu Papst Franziskus
-   Reaktionen von Wolfgang Bürgstein, Justitia et Pax
-   Begegnungen mit umweltengagierten Menschen, Bewegungen, Organisationen
-   Workshops - Austausch und Vertiefung


Flyer bzw. Genaueres folgt.

Forum Offene Katholizität FOK


Abschlussveranstaltung

Prophetische Kirche Schweiz nach KoVI
Arbeiten und Leben an der kirchlichen Basis jenseits von strukturellen Blockaden

Samstag, 9. Oktober 2021   /   9.30 - 19.30 Uhr
RomeroHaus Luzern

Wie kann die Kirche ihre prophetische und befreiende Kraft entfalten?
Wie können Glaube und Theologie konkret Partei ergreifen?
Auf welche gesellschaftlichen Herausforderungen muss Kirche reagieren?
Wo zeigt sich der Stachel des Evangeliums?

Seit fast 20 Jahren lädt das Forum für Offene Katholizität (FOK) zu Gesprächen über Brennendes an der Schnittstelle von Kirche, Theologie, Gesellschaft, Politik und Kultur ein.
Mit einer letzten kritischen Auseinandersetzung beendet das Forum, das vom verstorbenen Pastoraltheologen Leo Karrer mitbegründet worden ist, seine Tätigkeit.

Programm
pdfFOK_Abschlussveranstaltung.pdf

Jahresversammlung TheBe, Neue Wege und RESOS mit Vortrag ITP, Münster


Samstag, 11. September 2021
Jahresversammlungen mit Rahmenprogramm durch das Institut für Theologie und Politik, Münster

Pfarreisaal St. Anton, Luzern (Langensandstrasse 5)

Jahresversammlungen
09.00 - 09.25 Uhr     Eintreffen und Kaffee
09.30 - 10.30 Uhr     JV TheBe
10.45 - 11.45 Uhr     JV Religiö-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz (RESOS)
11.50 - 12.50 Uhr     Picknick am Mittag
13.00 - 14.30 Uhr     JV Freundinnen und Freunde der Neuen Wege

Rahmenprogramm
14.45 - 16.45 Uhr     Inputs von Dr. Julia Lis und Dr. Michael Ramminger, Institut für Theologie und Politik, Münster

Messianischer Glaube gegen die Zertrümmerung des Seins
Was Walter Benjamin einer Theologie der Befreiung zu sagen hat

Was haben wir angesichts dieser Zeitdiagnose der kapitalistischen Totalität noch entgegenzusetzen? 
Was trauen wir den messianischen Versprechen des Christentums noch zu?
Wie gelingt es uns, die Möglichkeit einer anderen Welt, bewohnbar für alle, offenzuhalten?


Jahresversammlung TheBe mit Julia Lis und Michael Ramminger vom ITP Münster

Jahresversammlung TheBe mit Julia Lis und Michael Ramminger vom ITP Münster
Jahresversammlung 2021 von TheBe, RESOS und Neue Wege in Luzern - mit dem ITP.

Tagung zu Kurt Marti


Tagung zum 100. Geburtstag von Kurt Marti (1921 - 2017)
Theopoesie - zur Aktualität eines Programms
Zeitgenossenschaft und Zeugnise - Kurt Martis poetische Theologie heute

Montag, 30. August 2021
Universität Zürich
Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie

"Der Himmel, der kommt, das ist die fröhliche Stadt und der Gott mit dem Antlitz des Menschen" (Kurt Marti).


Mit Peter Sloterdijk
Veranstalter: Michael Goldberg, Prof. Dr. Ralph Kunz, Dr. Andreas Mauz

Auf der Suche nach Gerechtigkeit


Tagung
Auf der Suche nach Gerechtigkeit
Zur sozialen Frage in drei Religionen

Samstag, 26. Juni 2021 (Beginn um 9.30 Uhr)
Evang. Kirchgemeindezentrum Rorschach

Mit
Prof. Dr. Franz Segbers, Professor für Sozialethik, Konstanz  (Gespräche mit/zwischen Juden, Christen und Moslems)
Jochi Weil-Goldstein (Gerechtigkeit aus jüdischer Sicht)
Lejla und Nexhla Medii (Die soziale Frage im Islam)


Organisation: Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz
Anmeldung: Verena Keller,  Vorstand RESOS, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Klima der Gerechtigkeit schaffen


Die Schweiz - eines der klimaschädlichsten Länder der Erde

"Unter dem Strich wird der Klima-Fussabdruck der Schweiz nicht kleiner, sondern grösser. Global betrachtet gehört die Schweiz bezüglich CO2-Verursachung pro Person zu den klimaschädlichsten Ländern. Nur Staaten wie die USA und Kanada, die Golfstaaten und Australien, Singapur oder Hongkong stehen noch schlechter da."
(Aus dem druckfrischen Positionspapier von Caritas Schweiz)


Klimagerechtigkeit schaffen
pdfPositionspapier_Klimagerechtigkeit_de.pdf

Schlussdokument des Treffens der Basisgemeinden Italiens


Solidarität mit Flüchtlingen

Coronabedingt hat das nationale Treffen der italienischen Basisgemeinden vom 1./2. Mai 2021 auf digitale Weise stattgefunden.
Es stand unter der Überschrift "Untergang des Christentums oder Zeit der Erneuerung?"

Die Versammlung hat dabei ein Schlussdokument verabschiedet, das die Empörung über das Verhalten jener Mittelmeerländer zum Ausdruck bringt, die tatenlos zugesehen haben, wie vor wenigen Tagen ein Schiff mit 130 Flüchtlingen an Bord vor der Küste Libyens gesunken ist. Die Länder hatten es abgelehnt, Hilfe zu koordinieren.
Die Versammlung fordert die EU eindringlich dazu auf, das Thema des unsäglichen Leidens von Migrantinnen und Migranten zuoberst auf die politische Traktandenliste zu setzen.


Die Schlusserklärung im Wortlaut:
pdfSchlussdokument_F_E.pdf 

Weg der Menschenrechte


Das Geschäft mit dem Tod
Waffenhandel und Rüstungsgeschäfte im Fokus

Samstag, 8. Mai 2021   /   15.45 - 22.30 Uhr
Fussweg vom Missionshaus Bethlehem in Immensee nach Luzern ins RomeroHaus

Mit Inpulsreferaten von
-   Jo Lang, alt Nationalrat, Historiker, GSoA-Vorstand, Mitglied des Initiativkomitees der «Korrekturinitiative»
-   Jona Studhalter, Grossstadtrat Junge Grüne Stadt Luzern, Student angewandte Psychologie und Koch
-   Michelle Meyer, Co-Präsidentin Junge Grüne Luzern, Vorstand Junge Grüne Schweiz, Studentin Politikwissenschaft

Laut dem Internationalen Friedensforschungsinstitut SIPRI wurden 2019 weltweit 1‘917 Milliarden US-Dollar für Rüstungsgüter ausgegeben. Die Schweiz scheint auf den ersten Blick mit 5,15 Milliarden (Zuwachs 7,3 %!) keine nennenswerte Rolle zu spielen. Aber bei den Rüstungsgeschäften, die sich seit 2000 verdoppelt haben, mischt unser Land bei verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen kräftig mit – und profitiert vom Geschäft mit dem Tod.

Besammlung
15.45 Uhr im Innenhof des Wohnprojekts «Wohnen im Bethlehem»


Ausschreibung
pdfFlyer_Weg_der_Menschenrechte.pdf


Der Anlass wurde coronabedingt abgesagt und wird auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

"Schrei der Erde, Schrei der Armen"


Am Samstag, 17. April 2021, wurde vom Haus am Dom, Frankfurt, eine Online-Tagung  durchgeführt zu 50 Jahren "Teología de la liberación" von Gustavo Gutierrez - die Veröffentlichung des Buches gilt als Geburtsstunde einer Thelogie der Befreiung.

Inhalte des befreiungstheologischen Thementages waren:
-   Die Zerstörung des amazonischen Regenwaldes als kirchlich-theologische Herausforderung (Dr. Sandra Lassak, Pfr. Thomas Schmidt)
-   Befreiungstheologie gestern, heute, morgen (Prof. Dr. Leonardo Boff)
-   Aktuelle Herausforderungen der Theologie der Befreiung in Europa (Prof. Dr. Stefan Silber, Dr. Magdalena Holztrattner)
-   Reallabore einer befreienden Theologie (u. a. Benedikt Kern)

Es lohnt sich, in die aufgezeichnete Tagung hineinzuhören und -schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=i0r9A85ohrY

Walter Benjamins prophetisches Erbe


Das Institut für Theologie und Politik (ITP) in Münster hat aus Anlass des 100. Jahrestages der Publikation von Walter Benjamins Fragment "Kapitalismus als Religion" (1921) einen internationalen Sammelband herausgegeben. Die einzelnen Beiträge verknüpfen Benjamins These, nach der der Kapitalismus ähnlich befriedigend wie Religion auf menschliche Nöte und Qualen wirke, mit befreiungstheologischen Perspektiven und fragen nach Formen von Vergesellschaftung jenseits von Kapitalismus.
Walter Benjamin (1892 - 1940), Philosoph und Marxist, erörtert in seinem Fragment die Parallelen und Unterschiede von Kapitalismus und Religion.

Kuno Füssel/ Michael Ramminger (Hg.):
Kapitalismus: Kult einer tödlichen Verschuldung. 
Walter Benjamins prophetisches Erbe 
Edition ITP-Kompass, Bd. 34, Münster 2021 , 364 Seiten, 22,80 €

Bestellbar unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kompaktseminar Befreiungstheologie


Earth is angry - #we too
Für mehr Klimagerechtigkeit, erst recht in Zeiten der Pandemie

Samstag, 5. Juni 2021   /   9.00 - 14.30 Uhr
Kirchgemeindehaus Johannes, Bern
Mit anschliessender Demo auf dem Bundesplatz


Flyer
pdfAusschreibung.pdf


Die Tagung wurde abgesagt bzw. soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Ostermarsch 2021


Yes, we care!
Digitale Durchführung Ostermarsch 2021

https://ostermarschbern.ch/?lang=de




Auch der Ostermarsch 2021 kann nicht vor Ort durchgeführt werden.
Als Alternative werden ab dem 20. März Redebeiträge online geschaltet, die sich mit feministischer Friedenspolitik auseinandersetzen.
Der digitale Ostermarsch 2021 fordert ein grösseres Care-Bewusstsein in allen Lebensbereichen.
Auch in der Corona-Krise sind es wesentlich Frauen, die sich um Pflegebedürftige und den sozialen Zusammenhang kümmern. Wie oft tragen sie in Krisen- und Konfliktzeiten die Hauptlast, Aufmerksamkeit aber erfahren jene, die über Macht verfügen und die Weichen stellen.

Der Ostermarsch 2021 fordert, dass
-   die Care und Hausarbeit ökonomisch und sozial anerkannt wird, durch bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Partizipation
-   das gesamte Wirtschaftsleben an seinem Nutzen für die Gemeinschaft gemessen wird
-   der Nationale Aktionsplan «Frauen, Frieden und Sicherheit» auf politischer Ebene rasch umgesetzt wird
-   die Schweiz bei ihren internationalen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Engagements den Schutz der Menschen- und Umweltrechte sowie die Förderung der Geschlechtergleichstellung priorisiert.


Flyer
pdfFlyer_Ostermarsch.pdf

Politisches Nachtgebet 2021


RomeroTage 2021

Aus dem Politischen Nachtgebet vom 24. März 2021 -
dem 41. Jahrestag der Ermordung von Erzbischof Oscar Romero -
im Rahmen der RomeroTage:

«Mich könnt ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit!» (Oscar Romero)
Ungezählte sind es, Namhafte und Namenlose, die ihr Leben auf der Suche nach und im Einsatz für Gerechtigkeit verloren haben –
die erschossen wurden, die in die Luft gesprengt wurden, die erschlagen, die geköpft, die vergewaltigt, die verbrannt und zu Tode gefoltert wurden.

Uns alle konntet ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit!
-       Ignacio Ellacuría, Ignacio Martín-Baró, Segundo Montes, Amando López, Jesuiten, 16. November 1989, San Salvador
-       Elba Julia Ramos, Hausangestellte, und ihre Tochter Celina, 16. November 1989, San Salvador
-       900 Kinder, Frauen und Männer, Guerilla-Bezichtigte, 10. bis 12. Dezember 1981, El Mozote, El Salvador
-       Dietrich Bonhoeffer, 9. April 1945, KZ Flossenbürg
-       Alan Kurdi aus Syrien, drei Jahre, 2. September 2015, angeschwemmt am türkischen Ferienstrand Bodrum
-       Bischof Juan José Conedera, 26. April 1998, Guatemala-Stadt
-       Martin Luther King, 4. April 1968, Memphis
-       Daphne Caruana Galizia, Journalistin, 16. Oktober 2017, Malta
-       Ján Kuciak, Journalist, 21. Februar 2018, Vel’ká Mača, Slowakei
-       34 streikende Minenarbeiter, 16. August 2012, Marikana, Südafrika
-       Edwin Chota, Jorge Ríos, Leoncio Quinticima, Francisco Pinedo, Kämpfer gegen die illegale Abholzung des Regenwaldes, 1. Sept. 2014, Peru
-       Natalja Estemirowa, Menschenrechtsaktivistin, 15. Juli 2009, Waldstück bei Gasi-Jurt, Inguschetien
-       Berta Cáceres Flores, Aktivistin für die Rechte indigener Völker, 3. März 2016, La Esperanza, Honduras
-       Sherap Ngawang, 15 Jahre, Demonstrantin für die Unabhängigkeit Tibets, 15. Mai 1995, Lhasa
-       2'600 Demonstrierende der Demokratiebewegung, 3./4. Juni 1989, Peking
-       Giovanni Falcone, Richter, 23. Mai 1992, Palermo
-       1’700 Angehörige des Maya-Volkes, Sommer 1982, Guatemala
-       Hevrin Khalaf, Frauenrechtlerin, 12. Oktober 2019, Rojava, Syrien
-       Safia Hama Dschan, Frauenrechtlerin, 25. September 2006, Kandahar, Afghanistan
-       Cecilia Oba Tito, Frauenrechtlerin, 9. November 2014, Juba, Sudan
-       Sabeen Mehmud, Frauenrechtlerin, 24. April 2015, Karachi, Pakistan
-       Erzbischof Janani Luwum, 16. Februar 1977, Kampala, Uganda
-       Luciano Romero Molina, Gewerkschaftsführer, 10. September 2005, Valledupar, Kolumbien
-       Steven Biko, Bürgerrechtler, 12. September 1977, Pretoria, Südafrika
-       Liu Xiaobo, Systemkritiker, 13. Juli 2017, Shenyang, China
-       Oscar Alberto Martínez Ramírez, 25, und seine zweijährige Tochter Valeria, 23. Juni 2019, zwischen Mexiko und den USA im Rio Grande
-       Victor Jara, Sänger und Dichter, 16. September 1973, Santiago de Chile
-       Pfarrer David Tanko, Friedensvermittler, 29. August 2019, Taraba, Nigeria
-       Sophie und Hans Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf, Kurt Huber, Widerstandsbewegung «Weisse Rose», 22. Februar, 13. Juli, 12. Oktober 1943, München-Stadelheim
-       Juliano Mer Khamis, Friedensvermittler, 4. April 2011, Dschenin, Westjordanland
-       Rutilio Grande, Priester, 12. März 1977, Aguilares, El Salvador
-       Oscar Romero, Erzbischof, 24. März 1980, San Salvador

Uns alle konntet ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit!

RomeroTage 2021 - virtuell und physisch


"Mich könnt ihr töten, nicht aber die Stimme der Gerechtigkeit" (Oscar Romero)

Romero 12


Virtuell:
Samstag, 20. März, 13.30 - 16.30 Uhr
Romero-Tagung
Mit
-   Filmporträt von Erzbischof Romero
-   Referat Toni Bernet-Strahm
-   Erfahrungsbericht Andreas Hugentobler, El Salvador

Physisch:
Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr (Peterskapelle Luzern)
Politisches Nachtgebet
Gestaltung: Christine Gleicher, Li Hangartner, Jacqueline Keune
Musik: Trio TantoCanto

Wir freuen uns über euer Dabeisein!


Flyer
pdfRomeroTage_2021.pdf

R
eferat von Dr. Toni Bernet-Strahm
pdfVortrag_Stimme_der_Gerechtigkeit.pdf

Politisches Engagement der Kirchen


Die BG Meyrin reagiert mit einem Brief an die Bundeskanzlei aufgrund eines Zeitungsberichts in Le Matin Dimanche.
Die Zeitung berichtet über juristische Bemühungen des Bundes, das politische Engagement der Kirchen in Sachen Frieden und Gerechtigkeit zu beschneiden - dies im Nachgang des kirchlichen EInsatzes für die Konzernverantwortungsinitiative.
Im Kern geht es darum, wo, wann und vor allem auch wie die Kirchen ihre prophetische Stimme noch sollen erheben dürfen.

pdfBrief_der_BG_Meyrin.pdf
pdfInhalt_Zeitungsbericht.pdf

Offener Brief an Bundesrat Ignazio Cassis


Maulkorb für die Hilfswerke
Die Basisgruppen-Bewegung Schweiz empört sich über einen Bundesrat, der die Vergabe von Geldern an Hilfswerke künftig - konkret: nach deren Kampagne für die Konzernverantwortung - auch an deren Schweigen knüpfen will. Sie dürfen zwar weiterhin "den Armen helfen", aber nicht mehr laut fragen und sagen, warum die Armen arm sind.

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In Kapstadt im Slum posieren, zu Hause die NGOs an die Kandare nehmen: Aussenminister Ignazio Cassis
Quelle Bild und Bildlegende: www.woz.ch


"Wir empfinden es als unwürdig, dass sich ein Land, das sich immer wieder seiner Demokratie rühmt, Werken, die sich einer gerechteren Welt verschrieben haben, solche Maulkörbe auferlegt. Und wir protestieren dagegen, dass zwar die Folgen des Unrechts gelindert werden dürfen, aber seine Ursachen und Verantwortlichen verschwiegen werden müssen. Wie können wir die konkreten Lebensbedingungen von Abermillionen von Armgemachten dieser Welt vor Augen haben, ohne gleichzeitig die politischen Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen, die diese mitverursachen? Und wie soll nachhaltige Veränderung hin zum Besseren bzw. ein notwendiger sozial-ökologischer Systemwechsel je möglich werden, ohne tiefgreifende Veränderung des politischen und persönlichen Bewusstseins über entsprechende Informations- und Bildungsarbeit?"

Der Offene Brief der Basisgruppen-Bewegung Schweiz im Wortlaut:
pdfMaulkorb_für_die_Hilfswerke.pdf 

Medienspiegel
-   Kirche heute /  https://www.kirche-heute.ch/blog/gegen-maulkorb-fuer-hilfswerke/
-   kath.ch  /  https://www.kath.ch/medienspiegel/maulkorb-fuer-die-hilfswerke/
-
   kath.ch  /  https://www.kath.ch/newsd/deza-will-nichts-von-politpropaganda-von-ngo-wissen/
-   cath.ch  /  https://www.cath.ch/newsf/une-museliere-pour-les-oeuvres-dentraide-suisses/
-   INFAG  /  https://www.franziskanisch-gfs.ch/maulkorb-fuer-kirchliche-hilfswerke/
-   Forum Kirche  /  https://www.forumkirche.ch/de/article/maulkorb-fuer-die-hilfswerke
-
   Pfarreiblatt Urschweiz  /  Wir_sagen_warum_die_Menschen_arm_sind.pdf
-
   Le Courrier  /  Le_courrier__16._Februar_2021.pdf
-   Le Temps  /  
Le_Temps_20._Januar_2021.pdf
-   Le Temps  /  https://www.letemps.ch/opinions/museliere-oeuvres-dentraide
-
   choisir.ch  /  
https://www.choisir.ch/actualites/libres-propos/item/3996-une-museliere-pour-les-oeuvres-d-entraide
-   Erwägungen   /   https://www.dropbox.com/s/2wggl8ac61h40qf/210211_NeueWege_3-21_Archiv-High2.pdf?dl=0 (S. 29/30)  

Schweigen für den Frieden


«Rüstung tötet auch ohne Krieg»
(Dorothee Sölle)

Diese hochaktuelle Aussage wollen wir beim kommenden ‘Schweigen für den Frieden’ in den öffentlichen Raum stellen.
Stehen auch Sie zu uns!

Friedensschweigen 1

Friedensschweigen 2

Donnerstag, 26. November 2020   /   18.30 - 19.00 Uhr
Kornmarkt Luzern


Urs Häner (für die Basisgruppe Luzern-Nord)

Lehrschreiben "Fratelli tutti"


In seiner neuen Enzyklika "Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft" formuliert Papst Franziskus einmal mehr Perspektiven der Hoffnung und Wege hin zur Veränderung im Blick auf eine zerrissene und zerschundene Welt. Er fordert uns alle dazu auf, uns von den Notleidenden und Armgemachten zu Nächsten machen zu lassen. Und er mahnt die Kirchen an, sich politisch einzumischen und beim Aufbau einer menschlicheren und gerechteren Welt nicht abseits zu stehen.
 

pdfFratelli_tutti_Auszüge.pdf

Ein Kommentar zum Lehrschreiben von Michael Ramminger vom Institut für Theologie und Politik, Münster.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1142897.papst-franziskus-paepstlich-radikal.html

Die Enzyklika auf Deutsch im Wortlaut:
http://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20201003_enciclica-fratelli-tutti.html

Ökumenische Herbsttagung 2020


Ade, christliches Abendland.
Guten Morgen, Europa!

Samstag, 7. November 2020
Eventfabrik, Fabrikstrasse 12, Bern

Die Tagung wird u. a. mitgetragen von Bereich OeME der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und der Fachstelle "Kirche im Dialog" der katholischen Kirche Region Bern.
Mit Prof. Dr. Heribert Prantl, ehem. Chefredaktor Süddeutsche Zeitung; Pfarrer Dr. Mario Fischer, Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa; Ada Marra, Nationalrätin, Vize-Präsidentin SP Schweiz; Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenopfer; Kurt Zaugg-Ott, oeku Kirche und Umwelt.

Bedingt durch das Corona-Virus findet die Tagung bzw. der Vormittag der Tagung nur online statt!

Flyer zur Tagung:
pdfHerbsttagung_2020_.pdf

Begegnung mit Anni Lanz


Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19.00 Uhr, Sentitreff Luzern
Vorgängig findet um 18.00 Uhr die GV des Luzerner Asyl-Netz' statt.

Ziviler Ungehorsam - notwendig und wichtig.
Ein Gespräch über Ungehorsam, Widerstand und (kriminialisierte) Solidarität mit Anni Lanz, Menschenrechtsaktivistin und Flüchtlingshelferin, und Berat Duygu Yavuz, kurdische Aktivistin.

Anni Lanz hat ihr Urteil gefällt: «Die Bitten und Fragen an das Staatssekretariat für Migration und den Bundesrat werden mit den immer gleichen Floskeln beantwortet.» (Archivbild)

Anmeldung (corona- bzw. platzbedingt) bis 21. Oktober an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Veranstaltung ist - Corona geschuldet - leider abgesagt worden.

Nationale Demo - Evakuieren JETZT!


Samstag, 10. Oktober 2020, 14.30 Uhr, Bundesplatz Bern

Setzen wir gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen die unmenschlichen Zustände an den europäischen Aussengrenzen und stehen wir dafür ein, dass der Bundesrat rasch und mehr Flüchtlinge aufnimmt.
Die Menschen, die das niedergebrannte Flüchtlingslager von Moria bewohnt haben, wurden einfach in ein neues Lager gedrängt, umzäunt mit Stacheldraht - Tag und Nacht bewacht von Polizei und Militär. Freiwillige, die sich um die Geflüchteten kümmern und sie mit Nahrung und Wasser versorgen wollen, werden daran gehindert. Es wird vermutlich nicht lange dauern, entsteht nach Moria einfach eine nächste "Schande Europas", die sich um die Würde und Rechte von konkreten Menschen, insbesondere von besonders verletzlichen und bedürftigen, schert.

Unser Land hat genug Platz und Ressourcen, um viel mehr Flüchtlinge - biblisch/theologisch/menschlich gesprochen: unsere Nächsten und Geschwister - aufzunehmen.
Stehen wir am Samstag gemeinsam dafür hin.

https://youtu.be/l7PkY59tFis

Bischof Pedro Casaldaliga (†)


Am 8. August 2020 ist Bischof Pedro Casaldaliga, einer der bedeutendsten Vertreter der Befreiungstheologie überhaupt, im Alter von 92 Jahren gestorben. Das Institut für Theologie und Politik erinnert in einem kurzen Nachruf an den brasilianischen Theologen, Poeten und Politiker, der sich der Verteidigung der Landlosen und der Menschenrechte verschrieben hatte.

https://www.itpol.de/3869-2/

Demo am UNO-Weltfriedenstag


Der grosse Friede 

Was ist schöner als das Land,
das kein Grab hat,
weil da keine Furcht ist,
wo der Mut nicht mehr blutet,
weil da kein Feind ist,
wo die Krieger der Hundert-und-Eins-Nationen
entwurzeln die mächtige Tanne und in die Grube,
die bleibt,
all ihre Geschosse werfen,
tief in die Erde des Erdreichs fallen lassen,
die Waffen,
und den Baum wieder pflanzen.
Dann,
wenn der grosse Friede errungen ist,
werden wir finden das Land,
wo die Wahrheit keinen Namen hat,
weil da keine Lüge ist,
wo die Wohltätigkeit kein Haus hat,
weil da kein Hunger ist,
wo keiner ein unbekannter Soldat mehr sein muss
und keiner mehr ein Prophet,
weil da das Licht der Weisheit scheint überall.
(Aus dem Indianischen, Walter Lowenfels)

Friedensdemo
Samstag, 19. September 2020, 14.00 - 16.30 Uhr
St. Gallen


pdfFlyer_Weltfriedenstag.pdf

Jahresversammlungen TheBe, RESOS, Neue Wege


Aufgrund der Corona-Vorgaben des Bundes werden die für den 13. Juni 2020 in Luzern geplanten Jahresversammlungen der TheBe, der Religiös-Sozialistischen Vereinigung der Deutschschweiz (RESOS) und der Vereinigung der Freundinnen und Freunde der Neuen Wege von Luzern nach Zürich verschoben auf

Samstag, 5. September 2020
Ref. Kirchgemeindehaus Aussersihl, Stauffacherstrasse 8, Zürich (Grosser Saal)
Tram Nr. 2, 3, 8, 9 und 14 bis Haltestelle "Stauffacher"

08.45 – 09.15 Uhr      Eintreffen und Kaffee
09.15 – 10.45 Uhr      Jahresversammlung Neue Wege
11.00 – 12.00 Uhr      Jahresversammlung TheBe
12.15 – 13.15 Uhr      Jahresversammlung RESOS 
13.15 – 14.30 Uhr      Mittagessen (individuell bzw. in kleinen Gruppen)
14.30 – 16.00 Uhr      Heftvernissage Neue Wege 9.20 "Wirtschaft ist Care" mit Uta Meier-Gräwe,
                                               Professorin für Wirtschaftslehre an der Universität Giessen (siehe Flyer)

Das Institut für Theologie und Politik ITP, Münster, wird im nächsten Jahr nach Luzern ins RomeroHaus kommen und die Jahresversammlungen 2021 begleiten.


pdfFlyer_Wirtschaft_ist_Care_1.pdf

Evakuierung griechischer Flüchtlingscamps


Rund 50'000 Menschen und 130 Organisationen - unter ihnen die Basisgruppen-Bewegung Schweiz - haben den Bundesrat aufgefordert, die Camps auf den griechischen Inseln zu evakuieren. Tausende von Flüchtlingen leben dort unter schrecklichen humanitären und sanitären Bedingungen. Die Petition "Evakuierung jetzt!" kritisiert, dass der Bundesrat angesichts des Elends bisher völlig untätig geblieben ist - ganze 23 Menschen, unbegleitete Jugendliche, hat unser Land bisher aufgenommen.
Heute, am 24. Juni 2020, wurde die Petition in Bern eingereicht:.

200623 Einreichung Petition evakuieren JETZT 272 Kopie

Nicht abgesagt: Erster Mai


Ostern darf doch nicht einfach ausfallen – und der Erste Mai auch nicht!

In der BG Luzern-Nord nehmen wir in diesen Corona-Zeiten die behördlichen Massnahmen selbstverständlich ernst. 
Das bedeutet aber nicht, dass wir nun alle unsere Ausdrucksformen einfach digitalisieren wollen.
Uns war es daher wichtig, dass an Ostern neben all den Video-Gottesdiensten und virtuellen Impulsen auch ganz real, gemeinschaftlich und analog, etwas stattfindet.
Am Gründonnerstagabend fanden wir uns als Kleingruppe zu einer «Wachet und betet»-Zeit in der Kirche St. Karl ein, und am frühen Ostermorgen trafen wir uns auf dem Friedhof Friedental, um einander die biblische Geschichte der Frauen an Jesu Grab zu Gehör zu bringen,
mit den Vögeln zu wetteifern beim Gesang eines verhaltenen Halleluja und mit Blick auf das nahe Spital Fürbitte zu halten.

1. Mai 1 

1. Mai 2 

1. Mai 3 

1. Mai 4

Zum diesjährigen Ersten Mai beteiligen wir uns ebenfalls beim Bemühen um ein gemeinschaftliches Zusammenstehen von der Basis her.
Ausgehend von einer Quartiergeschichte, in der zum 1. Mai 1944 erzählt wird, eine Gruppe Unentwegter habe sich dem Ausfallenlassen des Mai-Umzugs widersetzt und sich trotz Krieg vor einer Quartierbeiz zur Demo versammelt, haben wir als BG bei einer Fotoaktion mitgemacht. Möglichst viele 5er-Gruppen (gemäss den Corona-Vorgaben der Behörden) wollen ausdrücken, dass auch in dieser Zeit Solidarität, Gerechtigkeit und Gemeinschaft unverzichtbare Werte sind!

Urs Häner

Aufruf vom 4. Mai


Am 4. Mai nimmt das Parlament seine Arbeit wieder auf.
Im Blick auf diesen Tag hat eine Gruppe von engagierten und besorgten Bürgerinnen und Bürgern aus der Romandie - Krankenpfleger, Ärztinnen, Bäuerinnen, Künstler, Studierende ... - den "Aufruf vom 4. Mai" lanciert, der auch von den Weggefährt*innen aus den Communautés de Base der Romandie mitgetragen wird.
Die Initiative fordert die Politiker*innen auf, nach der Corona-Zäsur nicht einfach in den gleichen Bahnen wie zuvor zu denken und zu handeln.
Die letzten Tage und Wochen haben doch auch neue Erfahrungen machen lassen, die eine Lebensweise, die sich vorrangig an Profit, an Wachstum und Mobilität orientiert, nochmals verstärkt in Frage stellen.

Hier kann der "Aufruf vom 4. Mai" unterzeichnet werden - auch als Ausdruck der Hoffnung darauf, dass eine andere Welt möglich ist:
https://aufrufvom4mai.ch/

Konzernverantwortungsinitiative


Die Basisgruppen-Bewegung Schweiz war an der Lancierung der Initiative "Kirche für Konzernverantwortung" (urspr. KoVI) beteiligt, weil wir nicht unwidersprochen hinnehmen woll(t)en, dass Schweizer Konzerne die Riesenprofite, die sie mit ihren Auslandsgeschäften machen, ausser Landes bringen, den Dreck aber, den diese Geschäfte verursachen, den Menschen und der Umwelt dort belassen.

Ob der Corona-Pandemie ist ganz vieles, auch Wesentliches, in den Hintergrund geraten - auch die Konzernverantwortungsinitiative. Es ist nun ganz wichtig, diese wieder ins öffentliche Bewusstsein zurückzuholen und dies in unseren Strassen auch sichtbar zu machen.
Da viele der orangenen Fahnen längst verblichen oder vom Sturm zerzaust wurden, laden wir als "Kirche für Konzernverantwortung" ein, wieder neue leuchtende zu bestellen und so Flagge zu zeigen!
Dies ist umso dringlicher, als aufgrund von Corona zurzeit weder Standaktionen noch Filmvorführungen stattfinden können. So bleibt vor allem das persönliche Engagement und die eigene Überzeugungsarbeit.

Die Fahnen sind über diesen Link, in zwei Grössen, und völlig kostenlos zu beziehen:
www.konzern-initiative.ch/fahne

Setzen wir den Millionen und Abermillionen der Konzernlobby ein oranges Meer entgegen:
Ja zur Konzernverantwortung!


Fahne

Osterappell an den Bundesrat und das Parlament


Die Basisgruppen-Bewegung Schweiz trägt den Aufruf ("Osterappell zur Evakuierung griechischer Camps") an Bundesrat und Parlament mit, möglichst viele Flüchtlinge aus der Ägäis aufzunehmen und entsprechende Lager zu evakuieren.
Die Schwächsten unserer Gesellschaft, dazu gehören zweifelsohne die Flüchtlinge, sind jene, die den Gefahren unserer Welt am stärksten ausgesetzt sind und ihnen am wenigsten entgegenhalten können - auch der Corona-Pandemie.
Regelmässiges Händewaschen, Lebensraum mir einem 2-Meter-Radius ganz für mich alleine, in meinem eigenen Zuhause bleiben - das sind keine Beschränkungen für Menschen auf der Flucht, sondern deren Träume!
"Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen" steht über unserer Bundesverfassung.
113 Organisationen, unsere Bewegung ist eine davon, nehmen unsere Verfassung beim Wort und rufen Bundesrat und Parlament auf, 5'000 Geflüchtete aus griechischen Lagern in die Schweiz aufzunehmen - die Lage dort ist für die allermeisen der Gestrandeten einfach nur schrecklich und absolut hoffnungslos.
"Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" - das ist und bleibt Orientierung und Massstab für uns Christinnen und Christen.

Ich freue mich, wenn wir möglichst viele sind, die den erwähnten Appell und auch jenen des Netzwerkes Migrationscharta auch persönlich mit ihrem Namen mitunterzeichnen!
https://evakuieren-jetzt.ch/
https://www.migrationscharta.ch/osterappell-aus-den-kirchen-an-den-bundesrat/

pdfMigrationscharta_Osterappell.pdf

Corona-Litanei


Abgesagt
Haydn, Mozart und Schubert
dirigiert von Marek Janowski
Nicht abgesagt
das Cellospiel im 3. Stock
das Lied der Amsel 

Abgesagt
die Lesung des Literaten
Nicht abgesagt
das Vorlesen des abendlichen Gedichts
die Gute-Nacht-Geschichte für die Kleinen

Abgesagt
die Versammlung zum 40. Jahrestag
der Tötung von Bischof Romero
Nicht abgesagt
die Erinnerung
der Widerstand 

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Ein mutiger Mahner wird mundtot gemacht


Martin Kopp, Generalvikar der Urschweiz und ein überaus glaubwürdiger Seelsorger, ist aus all seinen kirchlichen Ämtern entlassen worden. Nach Wolfgang Haas und Vitus Huonder legt nun auch Bischof Peter Bürcher mit aller Unnachgibigkeit offen, für welches Kirchen- und Menschenbild er steht: für eine Kirche jenseits von Vielfalt und Gleichwertigkeit, und für das Bild eines Menschen, der nicht selber zu denken hat und der nur so lange genehm ist, als er im Gleichschritt mitmarschiert.

Die Allianz "Es reicht!", zu der die Basisgruppen-Bewegung Schweiz gehört, protestiert gegen die Absetzung von Martin Kopp!
Wo bleibt die Stimme der Schweizer Bischofskonferenz?


pdfMedienmitteilung_Allianz_Es_reicht.pdf 

Ernesto Cardenal (1925-2020) - Poet, Mystiker, Revolutionär


Nach Psalm 5

Hör meine Worte, Herr,
hör mein Seufzen,
hör meinen Protest,
denn Du bist Gott und kein Freund der Diktatoren.
...
Ihre Reden sind unaufrichtig
wie ihre Presse-Erklärungen.
Sie sprechen vom Frieden
und steigern die Rüstungsproduktion.
Auf ihren Konferenzen reden sie vom Frieden,
doch im Geheimen bereiten sie Krieg vor.
...
Straf sie, o Gott!
Lass scheitern ihre Politik!
Bringe ihre Memoranden durcheinander!
Verhindere ihre Programme!
Wenn die Sirene heult,
wirst Du mir beistehen.
...
Wer ihren lügnerischen Parolen nicht glaubt,
wer ihrem Werben und ihren politischen Kampagnen nicht traut,
den segnest Du,
den umgibst Du mit deiner Liebe.

Ernesto Cardenal
Ernesto Cardenal am 7. März 2012 in Flüeli-Ranft

Tibet - Ein Leserbrief

"China oder Tibet? Xi Jinping oder Dalai Lama? Wer hat gültigere Antworten angesichts der immer dramatischeren Weltlage und deren vielfältigen, komplexen Herausforderungen?", fragt José Amrein-Murer aus der BG Küssnacht in seinem Leserbrief.

pdfTibet_und_die_Schweiz.pdf

Bischof Erwin Kräutler in Luzern

Voranzeige 

Dom Erwin Kräutler, em. Bischof von Xingu, der grössten Diözese Brasiliens, und unermüdlicher Kämpfer für die Rechte indigener Völker und den Erhalt ihrer Lebensgrundlage, des Regenwaldes, wird Anfang Juni in Luzern zu Gast sein.
Der österreichisch-brasilianische Bischof wurde für seinen beherzten und mutigen Einsatz - wie viele seiner Mitkämpfenden - mehrfach verhaftet, misshandelt und mit dem Tode bedroht. Er hat an "Laudato si "mitgearbeitet und an der Amazonas-Synode in Rom teilgenommen.

Die gemeinsame Veranstaltung von Fastenopfer und der Uni Luzern findet statt am
Donnerstag, 4. Juni 2020 (voraussichtlich 18.00 - 20.00 Uhr)

Nähere Angaben folgen.

Kirche?NordSüdUntenLinks!

Der nächste öffentliche Austausch,
zu dem das kirchliche Netzwerk Kirche?NordSüdUntenLinks! einlädt,
findet statt am

Mittwoch, 22. April 2020, 17.30 - 20.30 Uhr
"Brot für alle" (Bürenstrasse 12), Bern

Thema: Kirche und Klima
Nähere Angaben folgen.


Aufgrund des Coronavirus wurde der Abend abgesagt.

RomeroTage 2020

Wir möchten euch auf die RomeroTage 2020 aufmerksam machen und herzlich dazu einladen.

Am 24. März 2020 werden es auf den Tag genau 40 Jahre her sein, seit Bischof Oscar Romero umgebracht worden ist.
Mit einer Tagung und einem Politischen Nachtgebet wollen wir seiner als einer gefährlichen Erinnerung gedenken.

21. März 2020   /   Tagung im Romerohaus Luzern (9.15 - 15.30 Uhr)
24. März 2020     Politisches Nachtgebet in der Peterskapelle Luzern (19.30 Uhr)


Josef Estermann, Christine Gleicher, Urs Häner, Li Hangartner, Jacqueline Keune (Vorbereitende)

Die Tagung und das Politische Nachtgebet können - Corona geschuldet - leider nicht stattfinden und werden auf März 2021 verschoben.

pdfRomeroTag_2020_Flyer.pdf
pdfSonderheft_Adveniat_Romero.pdf

Romero 7

 

Europäisches Basisgruppentreffen 2018

Vom 21. - 23. September 2018 fand in Rimini ein Europäisches Basisgruppentreffen statt, an dem auch einige BG-Frauen und -Männer aus der Schweiz teilgenommen haben (aus St. Gallen Regina Bayer-Birri und Niklaus Bayer, aus Luzern Urs Häner, Jacqueline Keune und Josef Moser).
 

pdfProgramm_Rimini.pdf
pdfStatement_Jacqueline_Deutsch.pdf 
pdfAbschlusserklärung.pdf


Rimini_Plenum 1

Rimini4 Kopie

Rimini

Das aktuelle Europäische Kollektiv (siehe Foto unten)
01  Marie-Pascale Clavel (F)
02  Inma Zamorano (E)
03  Gilbert Clavel (F)
04  Johan Bergé (B)
05  Geneviève Wepf (CH)
06  Rotraut Lakmaier (A)
07  Marie-Astrid Collet (B)
08  Charlie Wenk (CH)
09  Massimiliano Tossato (I)
10  Pierre Collet (B)

Il collettivo del 2019 1